Diesen VR-Hubschrauber-Simulator hättet ihr gerne zuhause

Diesen VR-Hubschrauber-Simulator hättet ihr gerne zuhause

Eine hydraulische Plattform, ein realistisch nachgebautes Cockpit, Körpertracking und eine Highend-VR-Brille: Im Hubschrauber-Simulator Airbus H125 üben Pilot:innen authentische virtuelle Flugmanöver.

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Ein Blick über die Schulter, eine Landung am Hang: Aktionen wie diese sollen sich im Hubschrauber-Simulator Airbus H125 FSTD besonders authentisch anfühlen. Nach einem Auftritt bei der Kölner Fachmesse European Rotors bringt VRM Switzerland sein neues Trainingsgerät für den leichten Allzweckhubschrauber in die Vereinigten Staaten.

Für möglichst scharfe Sicht kommt die hochauflösende VR-Brille Varjo XR-3 zum Einsatz. Die visuelle Geschwindigkeitswahrnehmung im Simulator soll exakt dem realen Vorbild entsprechen, da die Software penibel auf das VR-Headset angepasst wurde. Über der VR-Brille trägt der Pilot ein professionelles Aviation-Audioheadset.

Airbus H125: Hubschrauber-Simulator in Virtual Reality

Es handle sich um das erste VR-gestützte FSTD (Flight Simulation Training Device), das von der US-Luftfahrtbehörde genehmigt wurde, so der Hersteller. Wichtig dafür seien realistische Sonnen- und Schatteneffekte in der Simulation, erklärt VRM Switzerland CEO Fabi Riesen. Die dynamische hydraulische Bewegungsplattform mache feinste Berührungen und Veränderungen des Untergrunds spürbar.

Eine weitere Besonderheit ist das eigens entwickelte „Precise Pose Tracking“ ohne Handschuhe oder am Körper angebrachte Objekte. Stattdessen gibt es mehrere Sensoren am äußeren Rand der Kabine, die Bewegungen der Hände und des Körpers in Virtual Reality abbilden. Welche Technik dabei zum Einsatz kommt, erklärt VRM nicht. Ähnlich wie bei der Tracking-Hardware Leap Motion könnte es sich um Infrarot-Kameras handeln.

Für haptisches Feedback im Cockpit sorgen reale Nachbildungen aller relevanten Schalter, Drehknöpfe und Kontrollen. Force Feedback in der Kabine gibt Effekte wie hydraulische Systemfehler wieder.

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Pilot:innen können Touchscreens im VR-Cockpit bedienen, indem sie die entsprechenden Flächen im realen Nachbau berühren. Die eigentlichen Anzeigen sind jedoch nur mit VR-Brille sichtbar. In die XR-3 integrierte Kameras scannen die realen Positionen der Schaltflächen im Cockpit anhand von angebrachten visuellen Codes, sodass virtuelles und reales Cockpit exakt zusammenpassen.

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VR-Training von seltenen Flugmanövern

VRM Switzerland hebt die besonders kompakten Maße im Datenblatt hervor: Mit 180 × 170 × 215 Zentimetern und „nur“ 580 Kilogramm handelt es sich laut der Firma um ein ziemlich schlankes Kabinett. Hier geht es zur Produktseite des Airbus H125 FSTD mit einigen weiteren technischen Details.

Der erste Kunde ist ein US-Unternehmen, das Flugmanöver unter schwierigen Bedingungen trainiert. Bei Colorado Highland Hubschraubers sollen unter anderem Bergflüge und Spezialoperationen mit angehängter Außenlast trainiert werden. Zudem sind die VR-Trainingsflüge günstiger als reale.

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Quellen: VRM Switzerland

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