Meta Quest Pro: Erst gelauncht, schon rabattiert

Meta Quest Pro: Erst gelauncht, schon rabattiert

Das ist kein gutes Zeichen für Meta Quest Pro: Meta erprobt eine drastische Preisreduktion in zwei Märkten. Was sind die Gründe?

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Auf dem größten VR-Markt, den USA, kostet Meta Quest Pro derzeit nur noch 1.100 statt 1.500 US-Dollar. Das entspricht einer Preisreduktion von über 25 Prozent. Der neue Preis gilt eine Woche lang.

Im Vereinigten Königreich ist das Headset derzeit ebenfalls günstiger zu haben: Dort kostet es 1.300 statt 1.500 britische Pfund. Das Angebot gilt zwei Wochen.

Das Gerät kam gefühlt ein Jahr zu spät und ist eher ein Entwicklerkit als ein ausgereiftes Produkt. Die noch in diesem Jahr erscheinende Meta Quest 3 dürfte Meta Quest Pro in puncto Rechenleistung übertreffen und die gleichen Linsen verbaut haben zu einem deutlich besseren Preis-Leistung-Verhältnis.

Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass Meta Quest 2 nach knapp zwei Jahren auf dem Markt eine Preiserhöhung erfuhr, während Meta Quest Pro nach drei Monaten bereits aggressiv rabattiert wird. Auf die verhaltenen Tests dürften schwache Verkäufe gefolgt sein.

Es kommt reichlich Konkurrenz für Meta

Und auf Meta Quest Pro kommt noch mehr Ungemach zu. Das Gerät hat in diesem Jahr nicht nur aus eigenem Haus Konkurrenz zu fürchten.

Am 22. Februar 2023 erscheint Playstation VR 2, die zusammen mit Playstation 5 etwa so viel kostet wie Meta Quest Pro derzeit in den USA, aber deutlich mehr Leistung und Mehrwert für VR-Spieler:innen bietet.

Einen Monat später folgt HTCs Antwort auf Meta Quest Pro: die Vive XR Elite, die 1.100 US-Dollar kosten wird. Ein Schelm, wer sich bei Metas Rabatt Böses denkt. Und dann wäre da noch Apples Headset, das laut hartnäckigen Gerüchten im Laufe des Jahres vorgestellt und in den Handel kommen soll.

Der Headset-Markt könnte in einem Jahr also ganz anders aussehen. Diese erste Preisreduktion dürfte nicht die letzte bleiben.

Quellen: CNET