Update vom 21. April 2020:

Es gibt eine neue Pro-Version von Spaces mit persönlichen Avataren, einer höheren Videoqualität und der Möglichkeit, dem Video ein eigenes Logo hinzuzufügen. Außerdem können 3D-Modelle von Sketchfab importiert werden. Als Hintergründe sind neu ein Newsroom sowie eine Keynote-Bühne hinzugekommen.

Spaces ist nativ mit Zoom und WebEx kompatibel. Übers Web unterstützt Spaces zahlreiche andere Videokonferenz-Apps wie Microsoft Teams, Skype, Google Meet und den Facebook Messenger. Die Software läuft mit allen gängigen PC-VR-Brillen von Oculus, HTC, Valve und Microsoft.

Die Pro-Version von Spaces kostet rund 36 Euro im Monat. Die kostenlose Version kann hier heruntergeladen werden.

Ursprünglicher Artikel vom 27. März 2020:

Steigt ihr wegen Homeoffice-Pflicht gerade auf Zoom, Google Hangouts, Facebook Messenger oder Skype um? Mit einer Zusatz-App könnt ihr als VR-Avatar auftreten.

Ausgangsbeschränkungen und Virusangst zwingen derzeit ganze Konzerne in die Homeoffice-Pflicht. Diese neue Corona-Dezentralität sorgt für einen Boom bei Videokonferenz- und Kollaborations-Software wie Zoom, GoTo Meeting oder Microsoft Teams.

VR spielt in der neuen Arbeitswelt noch keine Rolle, weil VR-Brillen nicht weit genug verbreitet und schlicht noch nicht ausgereift genug sind für den Büroalltag.

Die PC-VR-App Spaces schlägt einen interessanten Mittelweg ein: Mit ihr könnt ihr einer Videokonferenz als Avatar beitreten. So muss nicht jeder Teilnehmer eine VR-Brille tragen, um von der Virtual-Reality-Technik zu profitieren, sondern nur die Person, die erstens einen Mehrwert daraus zieht, zweitens die Technik hat und sich drittens mit Brille auf dem Kopf wohlfühlt.

Als VR-Avatar das Whiteboard beschriften

Reizvoll an der Avatar-Teilnahme ist, dass man in VR viel leichter beispielsweise einen digitalen Workshop-Raum zusammenstellen kann, wenn man in Wirklichkeit eigentlich in seinem Wohnzimmer steht. Außerdem kann man digital schneller Räume und Objekte tauschen.

In der aktuellen Spaces-Version bewegt sich der Avatar frei in einem 3D-Raum und kann ein digitales Whiteboard beschriften. Vorteil: Man muss sich nicht mit guter Kameratechnik, Ton und Beleuchtung beschäftigen. Die VR-App sorgt für ein scharfes Bild, bei dem man alle Inhalte auf einem Whiteboard stets gut lesen kann.

Der VR-Avatar sieht seine Gesprächspartner über virtuelle Monitore, die er frei im Raum platziert. Zusätzlich kann er sich über eine Webkamera in seinem VR-Outfit filmen – dann haben die anderen Teilnehmer der Videokonferenz sowohl den digitalen als auch den realen Bezug.

Weiterlesen über Facebooks Social-VR-Pläne:

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