Innoactive: VR-App-Plattform für Unternehmen

Innoactive: VR-App-Plattform für Unternehmen

Innoactive Portal ist eine skalierbare Software-as-a-Service-Plattform für VR-Apps im Business-Bereich. Wir stellen das Unternehmen dahinter vor. 

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In unserer Serie „XR-Spotlight“ stellen wir Unternehmen und Start-ups aus dem deutschsprachigen Raum vor, die Virtual Reality oder Augmented Reality innovativ einsetzen.

Wer steckt hinter Innoactive?

Daniel Seidl ist Gründer und CEO von Innoactive. „Ich liebe es, an der Grenze zwischen dem zu arbeiten, was heute technisch möglich ist“, sagt er. Sein Ziel: Mehrwert schaffen und gleichzeitig die Zukunft von VR mitgestalten.

Was kann Innoactive Portal?

Innoactive Portal ist eine SaaS-Plattform für große Unternehmen, um VR-Applikationen skalierbar auszurollen und zu betreiben. „Unsere Kunden nutzen das Portal, um ihre Metaverse-Anwendungen zu verwalten“, erzählt Seidl.

Einsatzbereiche sind Schulung, Marketing und Zusammenarbeit.

„Das zentrale Versprechen von Portal ist es, die letzte Meile der Bereitstellung von VR-Anwendungen im Unternehmen für die Nutzer so sicher und einfach wie möglich zu gestalten“, führt Seidl weiter aus. Im Idealfall könne jeder Benutzer mit einem einfachen Klick Zugang zu jeder gewünschten XR-Sitzung erhalten, egal welches Endgerät zur Verfügung stehe.

Das Portal unterstützt Windows-Anwendungen, die auf 3D-Grafik-Engines wie Unreal, Unity oder VRED basieren. Mögliche Endgeräte, die sich mit dem Portal verbinden lassen, sind Tablets, Desktop-PCs, PC-VR-Brillen oder Standalone-Geräte, etwa Quest 2, Vive Focus 3 oder Pico Neo 3 Pro. Das Portal unterstützt aber auch die Verwaltung und den Betrieb von nativen Android-Anwendungen (.apk) z.B. für Quest oder Focus 3.

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„Portal kann sehr einfach in vorhandene Prozesse integriert werden, einschließlich Single Sign On (SSO) oder Learning Management Systems (LMS)“, sagt der Innoactive-CEO. Auszubildende könnten damit etwa direkt aus einem Kurs in einem LMS mit einem einzigen Klick die passende VR-App starten. Die Anmeldung im Portal, Verifikation der Zugangsrechte, Übergabe der Informationen über die Nutzenden an die App und der Start der Anwendung auf dem gewünschten Endgerät erfolgen dann automatisch im Hintergrund.

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Was macht Innoactive besonders?

„Das Innoactive Portal Cloud Rendering Feature schließt die Lücke zwischen rechenintensiven Anwendungen für leistungsstarke Desktop-PCs und dem Wunsch nach kleinen HMDs, die ohne Kabel auskommen“, beschreibt Seidl die Besonderheit der Innoactive-Software.

Über Cloud Rendering und 5G-Streaming – vorausgesetzt die Verbindung ist gut – lassen sich mit Innoactive hochwertige PC-VR-Apps auf mobilen VR-Brillen abspielen. | Bild: Innoactive

Der Nachteil mobiler VR-Brillen wie Quest 2 oder Vive Focus 3 seien deren geringe Rechenleistung. Durch den einfachen Zugang zum Cloud-Rendering könne jede PC-VR-Anwendung auf einer leistungsstarken Cloud-Maschine gerendert und das Bild ohne wahrnehmbare Latenz an das Standalone-Headset übertragen werden.

„Die Cloud-Rendering-Funktion ist weltweit verfügbar“, sagt Seidl. „Sie bietet Zugang zu High-End-Rechenleistung, egal wo man sich befindet. Während heute eine gute Wi-Fi-Verbindung Voraussetzung ist, ermöglicht die beginnende Einführung von 5G-Netzen mit extrem niedriger Latenz bereits das Streamen von Cloud-Rendering-Sitzungen, wo immer eine mobile Verbindung verfügbar ist.“

Welche Hürden müssen noch bewältigt werden?

Damit ist allerdings auch die derzeitige Hürde klar: Nicht überall sind 5G-Netze gut ausgebaut und verfügbar. Je nach Umgebung – etwa stark abgeschottete Bereiche, in die das 5G-Signal nur schwer durchkommt – kann das 5G-Streaming problematisch sein.

Mit der zunehmenden Verbreitung des 5G-Standards wird hoffentlich auch die Streaming-Technologie immer besser. Damit könnten Unternehmen dann jederzeit und überall ihre VR-Apps in hoher Qualität verwenden. „Durch die Kombination dieser verschiedenen Techniken ist es möglich, mit einer VR-Brille so mobil zu sein, wie es mit dem Smartphone schon lange Standard ist“, ist Innoactive CEO Seidl überzeugt.

Innoactive – Steckbrief