Sketchfab ist das Youtube für 3D-Modelle. In einem Interview äußert sich der CEO Alban Denoyel über die Zukunft des Unternehmens und welche Rolle Virtual Reality und Augmented Reality dabei spielen.

Kabetec VR-Brille

Im September gab Sketchfab bekannt, dass die Nutzer der Plattform bislang über eine Million 3D-Modelle veröffentlichten. Damit stellt die Onlineplattform die weltweit größte Bibliothek für 3D-Inhalte. Diese können in sozialen Netzwerken und auf Webseiten eingebettet und mit Hilfe von WebVR durch die VR-Brille angeschaut werden.

3D-Objekte werden so selbstverständlich wie ein Foto

Der Marktforscher Hayim Pinson hat auf Medium ein Interview mit Denoyel geführt und ihn gefragt, inwiefern sich die Ausrichtung des Unternehmens aufgrund neuester technologischer Entwicklungen verschiebt. “Wie man 3D-Objekte erstellt und wie man sie konsumiert, das sind die zwei großen Dinge, die sich verändert haben”, antwortet Denoyel.

Der CEO sieht eine Zukunft voraus, in der die Erstellung von 3D-Objekten zu einer Selbstverständlichkeit wird: “Wir glauben, dass jeder ein Produzent von 3D-Inhalten werden wird. Unsere Smartphones werden Tiefenkameras haben, sodass wir 3D-Fotos von unseren Ferien, unseren Kindern und unserem Eigentum schießen können.”

Die andere große Veränderung betrifft laut Denoyel die Art und Weise, wie wir 3D-Inhalte konsumieren. Die Virtual und Augmented Reality würden über kurz oder lang das Betrachten eines 3D-Inhalts auf einem Monitor ersetzen. “Virtual und Augmented Reality sind die natürliche Art und Weise, 3D-Inhalte zu konsumieren, da sie sechs Grade der Freiheit und eine Interaktion wie in der realen Welt bieten.”

Sketchfab soll zu einem Youtube für 3D-Modelle werden

Denoyel glaubt, dass Tiefenkameras zu einem Standardfeature zukünftiger Smartphones werden: “Wenn du darüber nachdenkst, dann ist diese Entwicklung Teil einer natürlichen Evolution dessen, wie wir unser…

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