Virtual Reality macht den Hobbykeller überflüssig: Die Tischtennisplatte passt jetzt bequem ins Wohnzimmer.

Mit Tischtennis habe ich in irgendeiner großen Pause in der Mittelstufe abgeschlossen, nachdem ich beim Rundlauf mal wieder viel zu früh rausgeflogen bin. In Ermangelung einer Arbeitsstelle im Silicon Valley sowie eines Hobbykellers ist Ping Pong seitdem nicht mehr in mein Leben getreten. Wer hat schon ausreichend Platz, um die wuchtige Platte im Wohnzimmer aufzustellen.

Ich möchte keinen Unsinn erzählen und behaupten, dass ich seit Jahren sehnlichst darauf warte, endlich wieder Tischtennis spielen zu können, hätte ich denn ausreichend Platz. Meine Psyche hat sich von den frühen Niederlagen erholt. Ich hege keinen Groll in mir und muss mich nicht erneut beweisen.

Folgerichtig ist es auch nicht der Sport, der mich an Table Tennis VR für HTC Vive so erstaunt und begeistert. Es ist vielmehr die Möglichkeit, eine Tischtennisplatte virtuell im Zimmer aufzustellen, ohne dass sie in der Realität Platz beansprucht.

Alles was man dafür tun muss: Man setzt die VR-Brille auf. Wenige Sekunden später serviert man den ersten Aufschlag in einer entspannten Loft-Umgebung. Wahlweise tritt man gegen den Computer, eine Ballmaschine oder einen menschlichen Gegner an. Natürlich darf man auch seine realen Freunde auf ein virtuelles Match einladen. Benutzt man Kopfhörer, kann sich nicht einmal der Nachbar oder der Arbeitskollege am nervigen Geräusch stören, wenn der Plastikb…

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