VRODOCAST #99: KI-Gelaber und die VR-Arschkarte

VRODOCAST #99: KI-Gelaber und die VR-Arschkarte

In VRODOCAST #99 geht’s um die Lernfähigkeit Künstlicher Intelligenz und die Negativdarstellung von Virtual Reality in Sci-Fi-Filmen. Oder wie Christian es sagen würde: „Das ist echt mal ’ne Laberrunde geworden. Aber ich fand’s gut.“

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Wie intelligent ist Künstliche Intelligenz?

Der KI-Hype ist in voller Fahrt, eine Durchbruchsmeldung reiht sich an die nächste: Zuletzt machte die Non-Profit-Organisation OpenAI Schlagzeilen mit einer Team-KI, die das komplexe Strategiespiel DOTA besser spielt als talentierte menschliche Spieler. Um das zu erreichen, musste die KI das Spiel in einer extrem beschleunigten Simulation von der Pike auf lernen. Sie trainierte laut OpenAI 180 Jahre – am Tag.

So beeindruckend diese Zahl ist, sie zeigt das Defizit aktueller KI-Verfahren: Das maschinelle Lernen ist noch nicht elegant. Es wird mit Massen an Daten und Rechenleistung regelrecht erzwungen.

Entsprechend kann die KI auch nur das lernen, was beschleunigt simuliert und in eindeutige Datenhappen verpackt werden kann. So kann sie zwar ausgewählte Szenarien verstehen und beherrschen. Die Welt in ihrer ganzen Komplexität kann sie allerdings nicht erfassen.

Ist es nur eine Frage der Rechenleistung und Datenmengen, dass Künstliche Intelligenz ihr menschliches Gegenstück in allen Bereichen überflügelt? Oder bleibt der Mensch der Auserwählte?

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Yann LeCun ist Direktor der KI-Forschung bei Facebook und glaubt, dass eine generelle künstliche Intelligenz noch weit entfernt ist.

Facebooks KI-Chef: Künstliche Intelligenz ist nicht mal auf dem Niveau einer Ratte

OpenAI-Mitgründer über KI: „Wir stochern im Nebel“

Googles Künstliche-Intelligenz-Schwester Deepmind verkündet einen weiteren KI-Fortschritt: Künstliche Intelligenz, die im Team spielt - und menschlichen Teams keine Chance lässt.

Deepmind entwickelt KI-Team, das Menschen keine Chance lässt

VR in Sci-Fi-Visionen: Immer die Arschkarte

In Science-Fiction-Filmen sind VR-Visionen hauptsächlich negativ konnotiert. Nicht die Technologie an sich, die funktioniert meistens ziemlich gut – bis zur perfekten Simulation wie in „Die Matrix“.

Aber eingesetzt wird die VR-Brille meist für die Realitätsflucht aus negativen Beweggründen: Entweder ist die Menschheit kollektiv gescheitert und findet nur noch in der virtuellen Realität Freude. Oder es geht um das Freak-Individuum, das in der echten Welt sozial isoliert ist und letztlich alternativlos in virtuelle Welten stolpert.

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Was es nicht gibt: Eine Erzählung, in der VR als positives und nützliches Werkzeug und Medium im Alltag angekommen ist. So wie TV, Radio, das Internet oder das Smartphone. Warum kann VR nur Dystopie?

Netflix neue Virtual-Reality-Serie "Kiss Me First" lässt die VR-Brille abermals aussehen wie ein hässliches Nerd-Spielzeug für Menschen, die aus der Realität flüchten müssen. Dieses Stigma ist so mächtig, dass es die VR-Branche behindern könnte.

„Kiss Me First“-Kritik: Kann Virtual Reality auch mal cool sein?