Eine Umfrage unter Besitzern von Highend-VR-Brillen zeigt, dass die Geräte monatlich im Schnitt eher wenig genutzt werden. Sonys Playstation VR kommt besser weg als PC-Brillen.

Das Marktforschungsunternehmen IDC befragte im vierten Quartal 2018 insgesamt 1.643 Besitzer von Highend-VR-Brillen wie Oculus Rift und HTC Vive sowie Playstation VR zu ihrer Zufriedenheit und dem Nutzungsverhalten.

Durchgeführt wurde die von Sony finanzierte Studie in den USA, Japan, UK, Frankreich und Deutschland.

Die Ergebnisse sind spannend, insbesondere die durchschnittliche VR-Nutzung pro Monat: Zwölf Prozent der Befragten geben an, mehr als 16 Stunden im Monat in VR zu verbringen.

Hingegen ziehen 65 Prozent die VR-Brille weniger als fünf Stunden im Monat auf. Playstation VR wird durchschnittlich 6,8 Stunden genutzt, PC-Brillen schaffen es auf 5,4 Stunden. Der Durchschnittsnutzer schafft 6,2 Stunden.

Games dominieren die Nutzung: 72 Prozent der Umfrageteilnehmer spielten, immerhin 55 Prozent schauten im vierten Quartal 2018 zumindest ein Video. Überdurchschnittlich viele 360-Videogucker gibt es in Deutschland.

VR macht so zufrieden wie eine Smartwatch

Generell fällt die Zufriedenheit der VR-Nutzer eher positiv aus: Auf einer Skala von eins bis zehn vergeben sie 7,5 Punkte. Das entspricht laut IDC dem Zufriedenheitsgrad von Smartwatch-Besitzern.

Auch hier hebt die Sony-Brille den Durchschnitt leicht: 7,6 Zufriedenheitspunkte gibt es für PSVR, 7,3 für andere VR-Brillen. Killer für die VR-Zufriedenheit sind laut IDC zu wenige oder zu hoch bepreiste Inhalte.

Die wichtigsten Kaufargumente potenzieller zukünftiger VR-Kunden sind laut IDC der Preis sowie die einfache Handhabung. Grafik und technische Spezifikationen stehen nur auf Platz fünf, noch hinter dem Formfaktor und der Möglichkeit, die Brille vorab zu testen.

Facebooks nächste VR-Brille Oculus Quest (Test) wird zeigen, wie zuverlässig diese Statistik ist.

Quellen: Variety, Venturebeat, IDC, Titelbild: Sony

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