VR-Training vs. Corona-Arbeitslosigkeit: Start-up erhält Millionen

VR-Training vs. Corona-Arbeitslosigkeit: Start-up erhält Millionen

Die Pandemie hat in den USA viele Millionen Arbeitsplätze gekostet. Ein Start-up entwickelt VR-Schulungen, die Arbeitslose möglichst schnell in den Arbeitsmarkt reintegrieren sollen.

Die Zahl Arbeitsloser in den USA stieg seit dem Beginn der Corona-Krise auf mehr als zwölf Millionen. Die Umstrukturierung des Arbeitsmarkts bedeutet, dass viele Amerikaner umlernen müssen. Das New Yorker Start-up TransfrVR will diesen Umstieg mit VR-Schulungen kostengünstig erleichtern.

Transfr wurde 2017 von Bharani Rajakumar gegründet und spezialisiert sich auf VR-Jobtrainings für Arbeiten in Fertigungsstätten und Lagerhäuser. Zum Einsatz kommen Oculus Quest-Brillen.

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Um Entwicklungskosten zu sparen und Flexibilität zu wahren, entwickelt Transfr einen Katalog allgemeiner Arbeitssimulationen, die jeweils an Wünsche von Kunden angepasst werden können. Die Trainingsplattform erhält regelmäßig Updates mit neuen Berufskategorien.

VR-Jobtrainings sind in der Covid-Ära gefragt

Geld verdient das Start-up mit Lizenzen, die es an Unternehmen verkauft. Der Preis hängt von der Zahl Auszubildender ab.

Seit Beginn der Pandemie sollen sich die Umsätze des Start-ups vervierfacht haben. Zu Transfrs Kunden gehört das Rüstungsunternehmen Lockheed Martin und der Automobilhersteller Mazda Toyota. Aktuell arbeitet das Start-up mit dem US-Bundesstaat Alabama an einem Jobprogramm. Das VR-Training kommt außerdem in Jobagenturen, Schulen und Universitäten zum Einsatz.

Im November konnte sich das Start-up eine Investition über zwölf Millionen US-Dollar sichern. Angeführt wird die Serie-A-Investitionsrunde von Firework Ventures. Das Kapital soll vornhemlich in den Ausbau des VR-Trainingskatalogs fließen.

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In Deutschland bieten unter anderem Vcademy und VRdirect Plattformen für VR-Training an.

Quelle: TransfrVR, Techcrunch, Titelbild: TransfrVR

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