VR-Training soll Langzeithäftlinge auf ihre Freilassung vorbereiten

VR-Training soll Langzeithäftlinge auf ihre Freilassung vorbereiten

Die virtuelle Realität soll Langzeithäftlingen einen Vorgeschmack auf das Leben in Freiheit geben – und sie so vorbereiten.

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Langzeithäftlinge in den USA, die in ihrer Jugend schwere Verbrechen begangen haben, könnten eine zweite Chance erhalten und auf Freilassung hoffen. Voraussetzung ist, dass sie ein dreijähriges Programm durchlaufen, in dem sie auf die Welt außerhalb des Gefängnisses vorbereitet werden – denn die ist nicht mehr dieselbe wie vor ihrer jahrzehntelangen Haft.

Teil des Trainingsprogramms sind Virtual-Reality-Simulationen von Alltagssituationen: Die Häftlinge lernen zum Beispiel, wie sie in einem Restaurant eine Bestellung aufgeben. Dabei müssen sie einerseits eine Auswahl aus zahlreichen Gerichten treffen, andererseits mit der Trinkgeldforderung des Kellners umgehen. Einer der Häftlinge bezeichnet das VR-Training als „sehr nützlich“, da er schon so lange kein Restaurant mehr von innen gesehen habe.

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In einer anderen Simulation besuchen die Häftlinge einen Supermarkt: „Es gibt so viel Auswahl, das ist überwältigend. Mich selbst in eine andere Umgebung zu versetzt zu sehen, außerhalb der Gefängnismauern, ist ein unglaubliches Gefühl.“

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Auch in UK lief im Sommer ein VR-Experiment, allerdings nicht für die Freilassung: Dort winkte der virtuelle Ausflug mit der VR-Brille an weit entfernte Orte als Belohnung für gutes Benehmen.

Quelle & Titelbild: BBC

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