Eigentlich wollte Pixvana VR-Streaming groß machen. Jetzt wechselt das Startup ins Video-Messaging für Unternehmen.

Schon 2015 startete das VR-Startup Pixvana mit dem Ziel, VR-Videos effizienter übers Internet zu streamen. Damals herrschte Goldgräberstimmung bei VR-Gründern, denn das Geld saß locker bei Investoren – besonders für potenziell skalierbare Markthebel im Bereich der Grundlagentechnologien. Immerhin versprachen Facebooks Investitionen einen schnell wachsenden, großen VR-Markt.

Auch Pixvana startete damals mit sechs Millionen US-Dollar Bezuschussung und hielt sich die letzten Jahre erfolgreich am Markt. Unter anderem nutzten CNN, Facebook und Valve die Streaming-Technologie des Startups für die eigenen Video-Angebote. Pixvana entwickelte auch VR-Trainings beispielsweise für die Polizei.

Pixavana orientiert und benennt sich um

Trotz der zuvor erwähnten Erfolge reichte bei Pixvana das Geld Ende 2019 nicht mehr aus: Der XR-Markt habe sich zwar in vielerlei Hinsicht entwickelt, aber die Kluft vom Early-Adopter-Markt hin zu einem größeren Publikum nicht überschritten, schrieb Geschäftsführer Forest Key im Januar 2020. Pixvana stellte den Geschäftsbetrieb und die eigenen Produkte ein.

Das Team blieb jedoch zusammen und startete ein neues Projekt: Unter dem Firmennamen Voodle entwickelt es die gleichnamige Video-App für Unternehmen.

Voodle soll mit kurzen Videobotschaften die Lücke füllen zwischen dem nächsten Video-Call und einer reinen Text-Nachricht. Das Interface erinnert an die Social-Video-App Tik Tok, die Videobotschaften werden automatisch transkribiert und sind so durchsuchbar.

Eine kostenlose Probeversion ist im Apple App Store verfügbar. Die Videos können aus der App über gängige Business-Messenger wie Slack verschickt werden.

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