Mit der Launch-Pad-Initiative will Oculus die Diversität der VR-Szene fördern.

Männlich, zwischen 20 und 40, weiß, besserverdienend: So sieht der typische VR-Enthusiast aus. Und zwar auf beiden Seiten, sowohl bei den Verbrauchern als auch bei den Entwicklern.

Mit der Launch-Pad-Initiative will Oculus gezielt etwas mehr Abwechslung in die VR-Szene bringen: Sie richtet sich an Frauen, People of Color, die LGBTQ-Gemeinschaft und Menschen in unterrepräsentierten Lebenssituationen.

Über 100 Teilnehmer*innen kamen zum dritten Launch-Pad-Boot-Camp zusammen, bei dem zwei Tage lang Ideen für neue VR-Anwendungen entwickelt wurden. Die Boot-Camp-Absolventen hatten anschließend vier Monate Zeit, um einen Prototyp zu erstellen.

Vier dieser Prototypen erhalten nun finanzielle Unterstützung seitens Oculus für die Weiterentwicklung. Sie werden voraussichtlich nach Abschluss der Entwicklung kostenlos im Oculus Store verfügbar sein.

Die nächste Launch-Pad-Runde startet noch in diesem Sommer. Weitere Informationen stehen hier.

Argotian

Spieler entdecken in diesem Open-World-Abenteuerlernspiel das Raumschiff “Der Akzent”. Als Undercover-Detektiv müssen sie Fälle lösen und dafür mit KI-Charakteren sprechen. So sollen sie ihre Sprachfähigkeiten schulen.

Bizarre Barber

In “Bizarre Barber” schlüpfen Spieler in die Rolle eines Alien-Friseurs, der exzentrischen Außerirdischen neue Frisuren verpassen muss. Die Besonderheit: Die Viecher sitzen nicht still im Stuhl, sondern bewegen sich durch die Welt. Spieler müssen Hindernissen ausweichen, Upgrades einsammeln und dennoch den perfekten Schnitt hinbekommen. Für gute Arbeit gibt’s Kohle, mit der man neue Scheren und Welten einkaufen kann.

Fire Together

In “Fire Together” tanzen über 20 international renommierte Tänzer*innen und Athleten vor der Kamera. Von einem Theater geht’s ab in ein neuronales Netzwerk, in dem die Bewegungen der Tänzer*innen eins werden mit der Musik. Kein Witz: Es gibt offenbar eine “Premium-EEG-Versionen” der VR-Erfahrung, bei der Sensoren die eigenen Hirnaktivitäten auslesen. Das Video passt sich diesen dynamisch an.

vCoder Hero

Der Name verrät es: In “vCoder Hero” soll man in der Virtual Reality Programmieren lernen. Die Entwickler suchten sich ein realistisches Szenario: Die virtuelle Welt wurde von einer boshaften KI übernommen. Um die Welt zu retten, muss man ihren Code umschreiben.

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