Anfang des Jahres kündigte Zero Latency eine Partnerschaft mit Microsoft, Intel und HP an. Das Ziel der Kooperation: die VR-Arcades mit neuer Technologie ausrüsten. Nun nimmt die Zusammenarbeit konkrete Formen an.

Aktuell gibt es 29 Zero-Latency-Arcades. Sie sind über 18 Länder und fünf Kontinente verstreut. Deutschlands erster Standort eröffnete am 1. März in München.

Bislang nutzten die VR-Arcades die technisch mittelprächtige OSVR-Brille HDK2 in Kombination mit einem selbst entwickelten Trackingsystem für lagerhallengroße Räume. Ein Optitrack-System sei zu teuer gewesen.

Die zweite Generation VR-Hardware setzt auf HPs Windows-Brille und Inside-Out-Tracking. Dadurch wird die Bildqualität verbessert und das Trackingsystem vereinfacht, da keine externen Kameras und Kabel mehr benötigt werden. Die Plastikgewehre werden durch einen angesteckten Windows-Mixed-Reality-Controller räumlich erfasst.

Günstigerer Einstieg, einfacherer Aufbau

Zero Latency arbeitet mit HP und Intel zusammen, um das Trackingsystem für lagerhausgroße Virtual Reality anzupassen, schreibt VRScout. Die VR-Arcades sollen in den nächsten Monaten auf die HP-Brillen wechseln. Aktuell wird das System in Australien getestet.

Der vereinfachte Aufbau soll die Einrichtungskosten einer Zero-Latency-Arcade signifikant senken: Statt 350.000 US-Dollar müssten Lizenznehmer noch 200.000 US-Dollar für VR-Hardware ausgeben. Zero Latency verspricht sich davon mehr Standorte: Bis Ende 2020 sind mindestens 91 neue Locations geplant.

Ich habe beim Münchner Standort nachgefragt, ab wann die zweite Generation VR-Hardware zu erwarten ist. Das System stehe noch ganz am Anfang und bis Ende des Jahres sei noch kein Upgrade zu erwarten, schreibt mir Geschäftsleiter Korbinian Gritz.

Die neuen Anlagen in Dublin, Andorra und Barcelona würden ebenfalls noch mit der ersten Generation Hardware eröffnen. Eine Aufrüstung im kommenden Jahr sei möglich.

Titelbild: Zero Latency

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