Das australische Start-Up Zero Latency bringt seine Technologie gemeinsam mit dem renommierten Spieleentwickler Sega nach Japan.

Kabetec VR-Brille

Die Virtual-Reality-Spielhalle Zero Latency hat im australischen Melbourne bereits seit fast einem Jahr geöffnet. Gemeinsam mit bis zu sechs Freunden kann man sich dort in der virtuellen Realität einer Zombie-Invasion entgegenstellen. Über 10.000 Besucher nahmen das Angebot seit der Eröffnung im August 2015 bereits wahr.

Die Spieler können sich in Virtual Reality gegenseitig als Avatare sehen und miteinander sprechen, sich abstimmen und gemeinsam mit und in der virtuellen Umgebung interagieren. Ursprünglich arbeitete das Startup dabei umständlich mit unzähligen Playstation-Kameras und Move-Controllern, um die Bewegungen der Spieler in der 350m² Halle, in der die virtuelle Zombiejagd stattfindet, zu erkennen. Mittlerweile wurde das Trackingsystem aber gegen eine hochwertigere und präzisere Lösung ausgetauscht. Auch das restliche Equipment wurde kontinuierlich verbessert.

“Wir haben jetzt neue Controller, die einfacher zu benutzen sind, neue und bequemere Rucksäcke von Militärausstattern und neue VR-Brillen von Sensics”, sagt Tim Ruse von Zero Latency. Die vorhergehende Lösung mit Oculus-Rift-Brillen war laut der Gründer für die kommerzielle Nutzung nicht ausreichend gut.

VR-Spielhalle soll auch in Europa starten

Ähnlich wie die VR-Spielhalle “The Void” bietet Zero Latency VR-Erfahrungen, die in den eigenen vier Wänden nicht möglich wären. Bei der sogenannten Mixed- oder Mapped-Reality werden reale und virtuelle Umgebung miteinander verschmolzen, damit das VR-Erlebnis besonders glaubhaft wird. Beispielsweise steht eine Wand in der virtuellen Welt genau an der gleichen Stelle wie in der Realität, man kann diese anfassen oder sich dagegen lehnen – die pe…

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