Die autarke VR-Brille Vive Focus hat einen großen Makel: Ihr fehlen räumlich erfasste Controller. HTC will diese nachliefern und lässt derzeit einen Prototyp von Entwicklern testen. Der VR-Blogger Skarredghost konnte sich ein Entwicklerkit sichern und zeigt dessen Inhalt sowie die Installation des Zubehörs.

Das Paket enthält die beiden VR-Controller und eine Resonanzplatte, die mit zwei mitgelieferten Schrauben an der Unterseite der Vive Focus befestigt wird.

Die Platte wird bei der Installation in den USB-C-Anschluss der Vive Focus gesteckt und bietet einen weiteren UBS-C-Eingang als Ersatz. Eine Status-LED zeigt an, ob die VR-Controller korrekt erfasst werden.

Die Eingabegeräte haben einen nach oben ragenden Trackingring und benötigen für den Betrieb jeweils zwei AAA-Batterien. Ihre räumliche Position wird mittels Ultraschall erfasst.

Einfache Inbetriebnahme

Die VR-Controller bieten auf der Vorderseite ein klickbares Touchpad und zwei nebeneinanderliegende System-Knöpfe, auf der Rückseite eine Trigger- und Greifentaste. Eine LED zeigt an, ob die Controller erfasst werden.

Skarredghost führt in seinem Artikel durch die recht einfache Kopplung und Inbetriebnahme der VR-Controller. Ausgiebig testen konnte der VR-Blogger die Geräte noch nicht, er stellt jedoch einen Test samt Video in Aussicht.

Ersten Berichten zufolge erreicht das Tracking noch nicht die Qualität der Oculus Quest. Die Controller sollen zwar präzise und zuverlässig im Raum erfasst werden, allerdings mit einer spürbaren Latenz und einem leichten Zittern.

Entwickler könnten das Controller-Upgrade hier anfordern. Wann und zu welchem Preis die Geräte auf den Markt kommen, ist nicht bekannt.

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Titelbild und Quelle: Skarredghost

 

 

 


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