Apple Vision Pro könnte sich wegen Apple Store-Schulungen verspäten

Apple Vision Pro könnte sich wegen Apple Store-Schulungen verspäten

Berichten zufolge ist die Vision-Pro-Schulung für Mitarbeitende in den Apple Stores für Januar geplant. Deshalb könnte sich die Markteinführung der VR/AR-Brille um einige Wochen verschieben.

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Apple plante ursprünglich, das Vision Pro Headset Anfang 2024 auf den Markt zu bringen. Informationen eines bestens informierten Analysten deuten aber darauf hin, dass sich die Markteinführung verzögern könnte.

Apple Vision Pro Einführungstermin

Laut dem PowerOn-Newsletter von Mark Gurman plant Apple derzeit Schulungsseminare für Mitarbeitende in Apple Stores in den USA. Die Schulungen sollen voraussichtlich Mitte Januar 2024 beginnen und in Cupertino, Kalifornien, stattfinden, vermutlich im Apple Park, dem Hauptsitz des Tech-Giganten.

Das bedeutet, dass frühere Schätzungen einer Veröffentlichung der VR/AR-Brille im Januar unwahrscheinlich sind. Gurman geht jedoch davon aus, dass der Starttermin weiterhin vor März liegen wird. Das ist immer noch im ersten Quartal des Jahres und passt zu Apples allgemeiner Aussage, dass der Vision Pro „Anfang nächsten Jahres auf apple.com und in den Apple Stores in den USA erhältlich sein wird, wobei weitere Länder im Laufe des Jahres folgen werden.“

Es ist nicht das erste Mal, dass Gurman den März in Bezug auf den Release-Termin der Apple Vision Pro erwähnt, aber der Zeitplan für die Mitarbeiterschulung ist neu.

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Schulungen im Apple Store laut Apple entscheidend

Die Vision Pro ist anders als jedes andere Apple-Produkt, da es eine individuelle Anpassung an die Gesichtsstruktur der Besitzenden erfordert. Gurman geht davon aus, dass Apple seinen Kund:innen eine Online-Bestellung ermöglichen wird, aber eine persönliche Abholung in einem Apple Store erforderlich sein könnte.

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Vision Pro verfügt über eine individuelle Gesichtsmaske, die Apple als „Light Seal“ bezeichnet. Diejenigen, die an der Apple Worldwide Developers Conference 2023 teilnahmen, hatten die Möglichkeit, das Gerät auszuprobieren und beschrieben die Gesichtsmaske es als weich und flexibel. Allerdings wurden die Gesichtsmasken auch hier vorher individuell angepasst.

Es scheint, dass ein ähnlicher Prozess in den Apple Stores stattfinden könnte, damit potenzielle Kund:innen die Vision Pro mit individuell angepassten Light Seals ausprobieren.

Abgesehen von der Herausforderung, die Vision Pro individuell an jede Person anzupassen, wird Apple seine Mitarbeitenden darin schulen, wie man ein VR-Headset im Wert von 3.500 Dollar bewirbt. Auch wenn das Headset so bemerkenswert ist, wie Apple es beschreibt, ist es schwer zu verkaufen, wenn Quest 3 von Meta nur einen Bruchteil kostet und für zusätzliche Leistung drahtlos mit einem Mac oder einem PC verbunden werden kann.

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Der von Samsung und Google erwartete Vision Pro-Konkurrent soll erst Ende 2024 auf den Markt kommen.

Quellen: Bloomberg