Das schwedische Startup Gleechi entwickelt eine Handtracking-Schnittstelle, die komplexe Interaktionen mit virtuellen Objekten ermöglicht.

Das Oculus Quest Handtracking (Info-Guide) unterstützt bislang lediglich einfache Funktionen: Mit Hand- und Fingerbewegungen kann man beispielsweise durch den Store scrollen und Apps starten.

Zwar experimentieren Entwickler bereits mit komplexeren Interaktionen unter Einbeziehung physikalischer Gesetze, eine Schnittstelle, die solche Funktionen standardmäßig böte, existiert aber noch nicht.

Diese Lücke möchte das Startup Gleechi mit der Handtrackingsoftware VirtualGrasp füllen. Die virtuellen Hände sollen sich dabei so natürlich verhalten wie die echten, wenn man mit rein digitalen Gegenständen interagiert, ohne dass man die Hand- und Fingerstellung für jede Interaktion einzeln animieren muss.

Eine plattformübergreifende Schnittstelle

In einem neuen Video demonstriert das Startup die Technologie anhand des optischen Handtrackings der Oculus Quest: Darin sieht man, wie die Hände und Finger recht flexibel und natürlich virtuelle Bauteile, Werkzeuge und selbst einzelne Schrauben umfassen.

 

Das Startup entwickelte die Software für die eigene industrielle VR-Trainingsplattform. Es sieht jedoch vielerlei Anwendungsszenarien: Die Software könnte bei der Entwicklung von Spielen und Animationsfilmen sowie bei VR-Apps fürs Gesundheitswesen helfen.

Zu den Kunden und Partnern des Unternehmens gehören unter anderem der Technikkonzern ABB und der Automobilhersteller Scania.

Die Demo wurde auf Basis von Oculus Quest aufgenommen, die Software ist jedoch plattformagnostisch und funktioniert auch mit haptischen Eingabegeräten wie Oculus Touch oder Haptikhandschuhen.

Titelbild: Gleechi

Letzte Aktualisierung am 12.02.2020 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API / Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten

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