Virtual Space Port oder kurz ViSP ist ein Action-Aufbauspiel für Virtual Reality, das von zwei deutschen Game-Design-Studenten entwickelt wurde. Das Spiel ist ab sofort erhältlich. Wer es zuerst ausprobieren möchte, kann die kostenlose Demo herunterladen.

Das Ziel des Spiels, eine aus Blöcken bestehende Raumstation aufzubauen und vor feindlichen Angriffen zu schützen. Das tut man mittels zweier Art Blöcke.

Mittels Formblöcken verbindet man die Raumstation mit frei schwebenden Monumenten. Die spenden Energie und werden für den Ausbau der Weltraumkolonie benötigt. Durch bestimmte Blockmuster kann man aus den Blöcken spezielle Module konstruieren, zum Beispiel Andockstationen für Frachtschiffe. Mit Mauerblöcken hingegen verteidigt man die Raumstation vor feindlichen Schiffen.

Virtual Space Port verbindet auf diese Weise Aufbaustrategie, Ressourcenmanagement und actionreiche Gefechte. Dank Virtual Reality schwebt man wie ein gottgleicher Baumeister im All und kann sich frei um die selbstgebaute dreidimensionale Raumstation bewegen.

Aus einem Experiment entstanden

Die Entwicklung des Titels begann vor zwei Jahren. Die beiden Game-Design-Studenten Sandro Heuberger und Timo Falcke nahmen an einer Game Jam ihrer Universität und entwickelten dabei einen ersten Prototyp für HTC Vive. Erfreut über das vielversprechende Ergebnis, entschieden sich die Studenten, ein kommerzielles VR-Spiel daraus zu machen.

Während der Entwicklung konnte das Team Preise einheimsen und erhielt eine Förderung, die es ihnen erlaubte, ein Jahr lang an ViSP zu arbeiten.

Nun ist es so weit: ViSP ist ab sofort bei Steam zu einem reduzierten Preis von 13,50 Euro erhältlich. Die kostenlose Demo kann man auf der gleichen Steam-Seite herunterladen. Unterstützt werden HTC Vive, Oculus Rift und Windows Mixed Reality.

Titelbild: Visper Games

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