Das US-Unternehmen Optitrack stellt Hardware für räumliche Bewegungserfassung her und sieht in VR-Arcades einen neuen Absatzmarkt. Auf der Siggraph-Konferenz stellte das Unternehmen einen Trackingpuck vor, der an HTCs Vive Tracker erinnert.

Hardware von Optitrack wird in erster Linie zur Herstellung von Animationen eingesetzt oder um Bewegungsabläufe von Sportlern zu erfassen. Mit dem neu entfachten Hype um Virtual Reality versucht das Unternehmen einen neuen Markt zu erschließen und sich als Trackinglösung für VR-Arcades zu etablieren, die komplette Lagerhallen und mehrere Spieler gleichzeitig erfassen wollen.

Zu diesem Zweck wurde die Technologie erweitert, um Flächen von bis zu 1000 Quadratmeter abzudecken. VR-Arcades wie “The Void” setzen bereits auf Hardware von Optitrack. Dort werden allerdings nur der Kopf, der Torso und die Waffen erfasst werden. Die Bewegungen der Arme und Beine werden nicht in die Virtual Reality übertragen, was die Immersion beeinträchtigt.

Um eine Ganzkörpererfassung zu erlauben, hat Optitrack ein neues Produkt entwickelt: einen handlichen Trackingpuck, der an den verbleibenden Körperteilen befestigt werden kann. Damit kopiert Optitrack eine Innovation von HTC. Das taiwanesische Unternehmen stellte im Januar auf der CES den Vive Tracker vor, eine handliche Trackingeinheit, die an Objekten oder Menschen befestigt werden kann, um diese in die Virtual Reality zu holen.

OptiTrack-Active-Puck

MIXED.de XR-Podcast - jetzt reinhören

Aktuell: MR-Brille Lynx und Learntec 2020 | Alle Folgen



Hinweis: Links auf Online-Shops in Artikeln können sogenannte Affiliate-Links sein. Wenn ihr über diesen Link einkauft, erhält MIXED.de vom Anbieter eine Provision. Für euch verändert sich der Preis nicht.