Valves exzellentes Trackingsystem Lighthouse wird noch ein wenig besser. Das überarbeitete “SteamVR Tracking 2.0” deckt potenziell eine deutlich größere Trackingfläche ab. Besitzer von HTC Vive profitieren davon nicht.

Kernstück des überarbeiteten Lighthouse-Systems sind die neuen Basisstationen, die in hoher Frequenz Laserlicht in den Raum werfen, das von einer VR-Brille und kompatiblem Zubehör empfangen wird. Musterexemplare können ab Juni von Drittherstellern geordert werden. Ab November 2017 möchte Valve größere Stückmengen produzieren.

In der HTC-Vive-Version dieser Basisstationen arbeiten zwei Motoren. Valve hat die Funktionsweise der neuen Basisstationen so modifiziert, dass nur mehr ein Motor verbaut werden muss.

Ein zusätzlicher LED-Lichtblitz, der die alten Trackingboxen synchronisiert, wird ebenfalls nicht mehr benötigt. Die Synch-Information wird stattdessen direkt im Laser übertragen.

Aufgrund dieser Einsparungen sind die neuen Basisstationen günstiger in der Produktion, kleiner, leiser und verbrauchen weniger Strom. Dennoch soll das Tracking präziser sein.

Die wichtigste Neuerung ist, dass die überarbeiteten Basisstationen in Reihe geschaltet werden können. Das eröffnet beispielsweise Unternehmen und VR-Spielhallen die Möglichkeit, deutlich größere Trackingbereiche zu erfassen. Das alte Trackingsystem mit zwei Basisstationen schaffte nur rund 20 Quadratmeter.

Für die in Reihe geschalteten neuen Basisstation nennt Valve kein Reichweitenlimit. Valves Sensorhersteller Triad Semicondcutor Steam VR: Valves neues Trackingsystem deckt ganze Lagerhallen ab was last modified: Juni 6th, 2017 by Matthias Bastian


Hinweis: Links auf Online-Shops in Artikeln können sogenannte Affiliate-Links sein. Wenn ihr über diesen Link einkauft, erhält MIXED.de vom Anbieter eine Provision. Für euch verändert sich der Preis nicht.