Auf der Oculus Connect 5 strich Facebooks VR/AR-Forschungsleiter Michael Abrash heraus, wie wichtig realistischer Raumklang für Immersion ist und kündigte an, dass sein Team an einem Simulationsmodell für Raumakustik arbeitet. Im Oculus Blog wird dieses nun näher vorgestellt.

Kabetec VR-Brille

Schallwellen interagieren auf komplexe Weise mit der Umgebung. Was wir hören, ist die Summe einer Vielzahl von Echos der Klang- oder Geräuschquelle, die zu unterschiedlichen Zeiten ans Ohr dringen, erklären die Forscher im Oculus Blog.

Der Mensch vernimmt Schallwellen, die direkt bei ihm auftreffen und Schallwellen, die von Objekten wie zum Beispiel Wänden reflektiert werden und damit über Umwege zum Ohr gelangen. Ebenfalls zu hören ist ein Nachhall, der aus einer Anhäufung verspäteter Echos besteht. Diese drei Arten von Schall sind in folgendem Video illustriert.

Die meisten Audiolösungen für Virtual Reality und flache Spiele würden nur die direkten Schallwellen korrekt berechnen. In der Realität hätten die zweite und dritte Art von Schallwellen jedoch einen größeren Anteil am Hörerlebnis, schreiben die Forscher.

Raytracing hilft

Ein Jahr lang arbeiteten die Wissenschaftler an einem Modell für Raumakustik, das diese sekundären und tertiären Schallwellen basierend auf Raumgeometrie korrekt simuliert. Das größte Problem war, die komplexen Berechnungen so zu vereinfachen, dass sie den Computer nicht übermäßig beanspruchen und dennoch so realistisch wie möglich klingen.

Um zu ermitteln, welche Aspekte der Raumakustik am genausten simuliert werden sollten, fü…

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