Der Oculus-Gründer und ehemalige CEO Brendan Iribe ist anfällig für VR-Übelkeit. So anfällig, dass er es in den frühen Rift-Prototypen kaum länger als eine Minute aushielt. Dementsprechend groß waren seine Bedenken bezüglich der Markttauglichkeit von Virtual Reality. Erst eine wegweisende VR-Demo Valves ließ ihn voll und ganz an den Markterfolg der Technologie glauben.

Ob man die gefürchtete VR-Übelkeit in den Griff bekommen werde, das war zu Oculus’ Anfangsjahren noch zweifelhafter als heute. Bedenken hatten nicht nur die jungen Oculus-Gründer und allen voran Brendan Iribe, sondern ebenso potenzielle Investoren, erzählt Autor Blake J. Harris in seinem Oculus-Buch “The History of the Future: Oculus, Facebook, and the Revolution That Swept Virtual Reality” (Amazon-Link).

Bereits Iribes erstes Treffen mit Investoren fiel negativ. Der Grund war VR-Übelkeit: Die Risikokapitalfirma Benchmark Capital wollte nicht in Oculus investieren, weil mehreren Vorstandsmitgliedern nach der Demo schlecht geworden war.

Ebenfalls eine Enttäuschung war das Treffen mit Investoren von Andreessen Horowitz. Das Meeting sei gut verlaufen, bis auf die an Iribe gestellte Frage, wann denn das Problem der VR-Übelkeit gelöst werde, schreibt Harris. Iribe gab eine ehrliche Antwort: Es könne fünf Monate dauern oder fünf Jahre, er wisse es schlicht nicht. Die Investoren sagten nein.

Ist das Problem der VR-Übelkeit technisch zu lösen?

VR-Übelkeit hat viele Ursachen: Sie taucht für gewöhnlich auf, wenn das Auge etwas anderes sieht, als das Innenohr spürt. Zum Beispiel, wenn man sich in der Virtual Reality künstlich fortbewegt, aber in Wirklichkeit auf einem Stuhl sitzt. Diese widersprüchlichen Sinnesdaten lösen bei manchen VR-Nutzern Übelkeit aus, weil das Gehirn eine Vergiftung vermutet und …

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