Virtual Reality wird auch in Japan nur langsam angenommen. Hier sind es vor allem günstige Spielkonsolen, die dem Medium Konkurrenz machen. Japanische Unternehmen wie Bandai Namco setzen deshalb auf hochwertige VR-Spielhallenerlebnisse mit Spezialausrüstung. Ihre Hoffnung ist, dem traditionsreichen, aber schwächelnden Arcadegeschäft neue Impulse zu geben.

Man kennt das Argument: VR sei zu teuer, zu umständlich, zu isolierend. Highend-Spielhallen sollen dieses Problem nicht haben, weil sie für ein soziales VR-Erlebnis ausgelegt sind und dank eigens entwickelter Hardware und genügend Raum eine VR-Erfahrung bieten, die man zu Hause nicht bekommen kann.

Dieses Geschäftsmodell sei deshalb das aussichtsreichere und würde Virtual Reality den Weg in den Massenmarkt bereiten, so wie es einst die Spielhallen in den 70ern und 80ern für Konsolen- und Computerspielen taten.

Diese Argumentation wird in Japan besonders gern ins Feld geführt, schließlich hat das Land eine reiche Spielhallentradition. So findet man in Tokio wenig überraschend die technisch beeindruckendste und vielseitigste VR-Spielhalle der Welt: die vor knapp einem Jahr eröffnete VR Zone Shinjuku des Spielhallenbetreibers und Spielentwicklers Bandai Namco.

Auf rund 3.500 Quadratkilometern finden VR-Enthusiasten hier mehr als ein Dutzend exklusiver VR-Erfahrungen, darunter ein auf Mario Kart basierendes VR-Spiel mit offizieller Nintendo-Lizenz.

Auf Traditionen aufbauend

Die VR-Erfahrungen wurden von Bandai Namco für die Spielhalle entworfen und nutzen eigens entwickeltes Zubehör und Maschinen für haptisches Feedback (siehe Video unten).

Damit knüpfen sie an die Tradit…

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