HTCs Vive Tracker gehen Mitte Dezember offiziell in den Verkauf. Nun zeigen die Cloudgate Studios in einem Video die neueste Version von “Virtual Self”, einer Software für Ganzkörpererfassung, die mit der Anzahl eingesetzter Vive Tracker skaliert und Nutzern ohne zusätzliche Tracker ein realistischeres Abbild des eigenen Körpers in der Virtual Reality ermöglicht.

HTC Vive erfasst den Kopf und die Hände des Nutzers. Mit drei zusätzlichen Vive Trackern für die Füße und die Hüfte holen die Entwickler der Cloudgate Studios den gesamten Körper in die Virtual Reality. Die räumliche Position nicht erfasster Körperpunkte wie zum Beispiel der Ellbogen oder Knie schätzt die Software mit Inverskinematik.

Das Studio demonstrierte Virtual Self im Laufe des Jahres am selbst entwickelten VR-Abenteuerspiel Island 359, in dem man sich mit Fußtritten gegen Dinosaurier wehren kann. Die Software passt sich an die Zahl eingesetzter Vive Tracker an, sodass sie auch mit zwei, einer oder keiner Trackingeinheit Posen besser ableitet als Standardlösungen.

Vorteile ohne Vive Tracker

In einem Youtube-Video (siehe unten) führen die Entwickler die neueste Version von Virtual Self und die Skalierbarkeit der Software vor. VR-Nutzer stehen vor einem virtuellen Spiegel und können nachprüfen, wie genau die Ganzkörpererfassung arbeitet und individuelle Variablen wie die Arm- oder Beinlänge anpassen, bis der virtuelle Körper mit dem realen übereinstimmt. Das Profil kann anschließend gespeichert und in Spielen per Knopfdruck geladen werden.

Ohne Vive Tracker kann die Software die ungefähre räumliche Position der Hüfte, Beine …

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