Gestern kündigte Varjo seine erste VR-Brille. Nun sind im Netz erste Eindrücke der VR-1 aufgetaucht. Ich fasse die wichtigsten Eindrücke zusammen.

Ars Technica

Die VR-1 sei die erste VR-Brille, die ein überzeugend reales Bild erschafft, schreibt Ars Technica. Es sei kein Pixelgitter und kein Treppcheneffekt an Kanten zu erkennen. Was man sehe, wirke wie das reale Leben.

Das enge Sichtfeld des Fokusdisplays führe allerdings dazu, dass man eher den Kopf als die Augen bewege. Tue man das nicht, würde das tiefer aufgelöste Kontextdisplay sichtbar. Letzteres wirke im Vergleich “so viel schlechter”. Zwischen den Displays gebe es keinen harten Übergang, man sehe aber dennoch ein Halo um das Fokusdisplay. Es störe nicht, sei aber dennoch sichtbar, wenn man sich darauf konzentriert.

Durch die hohe Auflösung fühle sich Virtual Reality vollkommen anders an: Der Redakteur saß in einem virtuellen Flugzeugcockpit und konnte jedes Detail erkennen und selbst kleinste Schrift lesen. Die Blickerfassung funktioniere nicht einwandfrei: Zuweilen setzte sie aus oder driftete unkontrolliert.

Die VR-Brille nutzt das Lighthouse-Trackingsystem, ist SteamVR-kompatibel und soll gut mit VR-Spielen funktionieren. Dank einer Schnittstelle für Unity und Unreal würden die beiden Displays getrennt bespielt. Dadurch sollen die Anforderungen an die Grafikleistung weiter steigen.

Golem

Golem.de nennt die verbaute Technik “beeindruckend”. Der extrem scharfe Bereich in der Mitte des Sichtfeldes sorge nicht nur dafür, dass man feine Details wie Texte gut erkennen könne. Die Schärfe erhöhe auch bei anderen Anwendungen den Grad an Realismus.

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