Die drittgrößte US-Kinokette Cinemark investiert in VR-Arcades. Imax’ VR-Flop schreckt das Unternehmen nicht ab, denn die Strategie ist eine andere.

Imax eröffnete seit Frühjahr 2017 weltweit sieben VR-Arcades. Das neue Entertainment-Angebot sollte mehr Besucher in die Kinos locken und sich langfristig als weiteres Standbein neben Filmen etablieren. Es kam anders: Die Spielhallen rechneten sich nicht, die letzten werden in diesen Wochen geschlossen.

Die US-Kinokette Cinemark lässt sich durch dieses negative Beispiel nicht davon abhalten, in VR zu investieren. Denn die Strategie ist eine andere: Anstatt aggressiv auf schnelles Wachstum zu setzen, sollen die Arcades nach und nach, dafür aber auf einem technisch hohen Niveau umgesetzt werden.

Denn während Imax weitgehend Standard-VR für Zuhause teuer verkaufen wollte, setzt Cinemark auf Highend-VR-Erlebnisse: In einem Multiplex-Kino in San Jose können sich Besucher jetzt in das technisch aufwendige “Terminator Salvation: Fight For the Future” stürzen.

Cinemark kooperiert dafür mit dem VR-Arcade-Anbieter “Spaces”, der die Terminator-Erfahrung schon an zwei Standorten in Tokio und an einem Standort in Kalifornien betreibt. In einem anderen Kino kooperierte die Kette zuvor mit The Void und zeigt “Star Wars: Secrets of the Empire”.

“Wir hätten 25 dieser Arcades aufbauen können, weil wir wissen, dass wir erfolgreich werden”, sagt Zoradi über Cinemarks Wachstumsstrategie (



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