Das auf Lernerfahrungen spezialisierte VR-Startup Immersive VR Education zeigt sich zufrieden mit seinem Jahresumsatz. Besonders im Dezember 2018 lief es gut für die Entwickler.

Rund 100.000 Euro setzte das Ende November für Playstation VR veröffentlichte Titanic VR am Jahresende um. Das entspricht circa 7.000 verkauften Einheiten. Hinzu kommen Einnahmen durch andere VR-Erfahrungen und die ebenfalls im Dezember gestartete VR-Lernplattform Engage. In der Summe konnte das Studio einen Rekordumsatz im Monat Dezember verzeichnen.

Der Gesamtumsatz für das Jahr 2018 liegt bei ungefähr 700.000 Euro, berichtet die Irish Times. Das scheint wenig, ist für ein kleines Studio, das Lernerfahrungen in einem Nischenmarkt veröffentlicht, aber dennoch respektabel.

Das 2014 gegründete irische Startup ist seit März 2018 an der Londoner und der irischen Börse gelistet und nahm durch den Börsengang sechs Millionen US-Dollar ein.

Zwei neue VR-Erfahrungen in Arbeit

Das VR-Studio war sehr produktiv im letzten Jahr. Im August erschien Titanic VR für PC-VR-Brillen, im Oktober folgte die zusammen mit der BBC entwickelte VR-Erfahrung “1943 Berlin Blitz” (siehe Testbericht), in der VR-Nutzer ein Bombardement Berlins aus der Perspektive der Flugzeugbesatzung erleben.

Im November erschien ein HD-Remake der virtuelle Mondreise Apollo 11 VR sowie Titanic VR für Sonys VR-Brille. Im Dezember schließlich ging die Lernplattform Engage an den Start. CEO David Whelan spricht von einem “großartigen Jahr” für das Unternehmen.

Für 2019 sind neben dem Ausbau der Lernplattform zwei neue VR-Erfahrungen geplant. Die erste rekonstruiert die Operation Chastise des Zweiten Weltkriegs, bei der britische Einheiten deutsche Staumauern zu sprengen versuchten. In der zweiten VR-Erfahrung wird man bedeutende Space-Shuttle-Mission nacherleben können.

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Titelbild: Immersive VR Education, Quelle: Irish Times


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