Seit 2017 bietet das deutsche Start-up Timeride VR-Zeitreisen durch das Köln der Kaiserzeit an. Bald wird man in eine weitere Ära der Stadt reisen können: die goldenen Zwanzigerjahre.

Besucher der preisgekrönten Touristenattraktion nehmen wie gehabt in einer historischen Straßenbahn Platz, setzen sich eine VR-Brille auf und reisen zurück in die Vergangenheit, dieses Mal ins Jahr 1926.

In diesem Jahr zogen die britischen Besatzungstruppen ab und unter den Bürgern der Stadt machte sich Euphorie breit. Die Zeitreisenden werden Zeugen des damaligen Alltags, erleben spontane Freudenfeiern und jahrelang untersagte Karnevalsumzüge. Vibrationen, Fahrtwind und selbst Gerüche werden simuliert, um die Zeitreise noch überzeugender zu machen.

Auf dem Weg durch die Stadt entdecken die Besucher ikonische Wahrzeichen des alten Kölns, die nach Krieg und Wiederaufbau vielfach gänzlich verschwunden oder in ihrem heutigen Erscheinungsbild kaum noch wiederzuerkennen sind. So feiern beispielsweise der alte Hauptbahnhof oder das von Konrad Adenauer geführte Rathaus ihre virtuelle Renaissance.

Timeride_Besucher_in_historischer_Straßenbahn

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