Seit zwei Jahren arbeiten japanische Studierende an einer VR-Zeitreise zurück an den Tag, an dem die Hiroshima-Bombe fiel.

Kabetec VR-Brille

Am 6. August 1945 und den Jahren darauf starben Schätzungen zufolge bis zu 160.000 Menschen unmittelbar an den Folgen des Bombenabwurfs über Hiroshima. Studierende der technischen Hochschule Fukuyama in Japan haben es sich zur Aufgabe gemacht, diesen Moment virtuell erneut erlebbar zu machen.

Zum 73. Gedenktag zeigen sie eine VR-Erfahrung, die die letzten Minuten vor und unmittelbar nach dem Bombenabwurf visualisiert. Nicht aus Schaulust, sondern damit der Schrecken nicht in Vergessenheit gerät.

In der VR-Erfahrung läuft der Nutzer zunächst im historischen Hiroshima am Fluss Motoyasu entlang. Alte Gebäude und Geschäfte wurden anhand von Fotos digital rekreiert. Die VR-Darstellung des Bombenabwurfs beruht ebenfalls auf alten Bildern und Postkarten.

“Wenn man die VR-Erfahrung erlebt, dann versteht man – ohne Worte”, sagt der am Projekt beteiligte Schüler Mei Okada.

Vor der Bombe ...

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