Tim Sweeney ist Gründer von Epic Games, unter anderem bekannt für die Unreal Engine, und hat in der Spieleindustrie Rang und Namen. Via Twitter kritisiert er Oculus VR nun scharf. Apps und Spiele von externen Quellen wie Steam oder Epic Games seien im Oculus Store nur “Bürger zweiter Klasse”.

Grund für Sweeneys Ärger ist eine unscheinbare Checkbox, die Oculus-Nutzer zuerst in den Einstellungen bestätigen müssen, um Inhalte von externen Quellen mit Oculus Home zu nutzen. Dabei erscheint ein Warnhinweis, dass Software aus unbekannten Quellen von Oculus VR nicht auf Security, Komfort, Inhalt, Gesundheit und Sicherheit getestet wurden.

Wer ein Android-Smartphone besitzt, kennt diese Abfrage. Sie erscheint, wenn man Apps installieren möchte, die nicht aus dem Google Play Store stammen. Laut Sweeney ist das mit ein Grund, warum Googles App-Store quasi eine Monopolstellung auf der Android-Plattform innehat.

Er ist davon überzeugt, dass die verhältnismäßig kleine Barriere bereits ausreicht, um von Oculus VR zertifizierte Software deutlich besser dastehen zu lassen. Entwickler, die die Sperre komplett umgehen wollen, müssen die eigene Software von Oculus VR freigeben lassen. Das passt Sweeney überhaupt nicht, er schreibt: “Sollen wir in Zukunft jede Software von Oculus, Nvidia, Intel, Microsoft oder Logitech freigeben lassen?”

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