James Murdoch, der Sohn des Medienmoguls Rupert Murdoch, sieht offenbar großes Potenzial in der Highend-Arcade The Void.

Murdoch war bis 2015 CEO von 21st Century Fox. Im Frühjahr 2019 verkaufte seine Familie Anteile des Unternehmens an Disney. Dafür ließ der Konzern 71 Milliarden US-Dollar springen.

Seit seinem Abgang bei Fox tut sich James Murdoch als Investor hervor: Er steckte Geld in Dronentechnologie, einen Comicbuchverlag und eine Investmentfirma.

Die Investition in The Void ist seine bislang größte: Rund 20 Millionen US-Dollar sollen in das 2015 gegründete US-Startup fließen, berichtet Bloomberg. Murdoch sitzt nun im Vorstand des Unternehmens.

Fox investierte zuvor in den The-Void-Konkurrenten Dreamscape Immersive. Murdoch bevorzuge allerdings die Technologie von The Void, schreibt Bloomberg in Berufung auf eine anonyme Quelle.

VR-Arcades mit starken Lizenzen

Zu den bisherigen The-Void-Investoren gehören unter anderem Disney, Qualcomm und die Shanda Group. Wie viel das Startup insgesamt an Risikokapital erhalten hat, ist nicht bekannt.

The Void betreibt elf Highend-VR-Arcades, die meisten davon in den USA. Vier weitere Standorte sind geplant. In den Spielhallen werden VR-Erfahrungen wie Star Wars: Secrets of the Empire (Test), Ralph Breaks VR und Ghostbusters angeboten.

Das Besondere an den VR-Arcades: Besucher können sich mit Rucksack-PC frei durch virtuelle Welten bewegen und teils mit Gegenständen interagieren, die in der physischen und virtuellen Realität zugleich existieren. Die realistische Haptik macht die VR-Erfahrung immersiver als Heim-VR-Anwendungen.

Titelbild: The Void, Quelle: Bloomberg

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