Streaming-Spezialist Visbit erhält 3,2 Mio. US-Dollar von Investoren

Streaming-Spezialist Visbit erhält 3,2 Mio. US-Dollar von Investoren

360-Grad-Videos nehmen viel Speicherplatz in Anspruch. Wenn man solche Videos streamen will, reicht die Bandbreite oft nicht aus und die Videos verpixeln oder stocken. Visbit arbeitet an einer Technologie, die 360-Grad-Videos mit einer Auflösung von bis zu 8K ruckelfrei in die VR-Brille streamen soll. Nun hat das Unternehmen von Investoren 3,2 Mio. US-Dollar erhalten.

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Visbit möchte, dass Nutzer mit jeder VR-Brille und von überall aus in den Genuss hochauflösender 360-Grad-Inhalte kommen können, ohne diese vorher herunterladen zu müssen. Die vom Unternehmen entwickelte Visbit View-Optimized Streaming Technology (VVOS) sorgt dafür, dass nur jener Bereich des Videos in voller Qualität gestreamt wird, den die Nutzer augenblicklich betrachten. Die Menge der zu übertragenden Daten wird dadurch erheblich reduziert, so dass selbst bestehende Mobilfunknetze über genug Bandbreite verfügen, um eine ruckelfreie Wiedergabe zu ermöglichen.

Visbit arbeitet derzeit an einer Plattform, auf die Produzenten ihre 360-Grad-Videos hochladen könnten. In die VR-Brille gelangen die Filme über die firmeneigene Cloud. Der Dienst befindet sich derzeit in einer geschlossenen Beta und funktioniert nur mit Samsung Gear VR und Google Cardboard. Die Unterstützung für weitere, auch stationäre VR-Brillen wird in den nächsten Monaten angekündigt.

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Visbit wurde 2015 gegründet und ist im kalifornischen Sunnyvale ansäßig. In der Pressemitteilung schreibt der CEO des Unternehmens, Dr. Changyin Zhou: „Virtual Reality ist an einem Wendepunkt angelangt und bis anhin wurden zu viele Nutzer von den gebotenen Erfahrungen enttäuscht. Unsere Technologie soll das ändern und sowohl Produzenten als auch Betrachtern VR-Videos in bester Qualität bieten.“

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Auf ein ähnliches Verfahren zur Reduktion der Datenmenge greift der Streamingspezialist Pixvana zurück. Valve hat im Oktober bekanntgegeben, eine Partnerschaft mit dem Unternehmen eingegangen zu sein, um dessen Technologie in Steam zu implementieren.

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