Sony sieht sich gut gerüstet fürs Metaverse

Sony sieht sich gut gerüstet fürs Metaverse

Sony ist bereit fürs Metaverse. Das Unternehmen könne eine führende Rolle übernehmen, sagt CEO Kenichiro Yoshida.

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Der Geschäftsführer kam im Rahmen einer Strategiesitzung auf das Metaverse zu sprechen. Dass der Begriff schwer zu definieren ist, macht es formbar. Jeder hat eine andere Vorstellung des Metaverse und darin liegt die Mächtigkeit des Worts.

Yoshida definiert das Metaverse in seinem Vortrag wie folgt: „Das Metaverse ist gleichzeitig ein sozialer Raum und ein Live-Netzwerk, in dem sich Spiele, Musik, Filme und Anime überschneiden.“

Nach dieser Definition sieht Yoshida Sony gut aufgestellt für das Metaverse: Das Unternehmen unterhält eines der größten Musiklabels, produziert Hollywoodfilme und besitzt mit Playstation eine der führenden Spieleplattformen. Diese drei Geschäftspfeiler machten in der letzten Bilanz zwei Drittel von Sonys Umsatz aus.

Sony investiert in die Gaming-Wurzeln des Metaverse

Die Anfänge des Metaverse sind im Gaming zu verorten, darin sind sich Experten einig. Die größten und einflussreichsten Proto-Metaversen wie Minecraft, Roblox und Fortnite sind im Herzen Spiele.

Yoshida kam während seines Vortrags mehrere Mal auf Fortnite zu sprechen und erläuterte, wie Sonys Geschäftszweige (Musik, Filme, Spiele) zum Erfolg des Spiels beitrugen. Das Unternehmen wettet im großen Stil auf Fortnite und investierte vor kurzem eine Milliarde US-Dollar in Epic Games, das selbst ehrgeizige Metaverse-Pläne verfolgt.

Auch den Kauf von Bungie für 3,6 Milliarden kann man als einen Metaverse-Schachzug sehen. Sony will in den nächsten Jahren zehn Live-Service-Spiele entwickeln und Bungies Erfahrungen mit dem MMO-Marke Destiny werden dabei von unschätzbarem Wert sein.

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Auch bei Virtual Reality stark vertreten

Sollte sich das Metaverse, wie von Meta geplant, in Richtung Virtual Reality bewegen, dann wird Sony auch hier mitreden können: Dieses Jahr oder spätestens 2023 erscheint die Playstation VR 2.

Parallel dazu arbeitet Sony wohl an VR-Brillen, die sich nicht aufs Gaming beschränken und entwickelt die zugrundeliegende Technologie gleich selbst. Die Expertise und Fertigungskapazitäten sind demnach vorhanden.

Menschen kämen im Metaverse zusammen, um „Raum und Zeit“ zu teilen, sagte Yoshida auf dem Treffen. Als Beispiel nannte Sonys CEO ein virtuelles Konzert. Von Superstars der Musik- und Filmszene über Fortnite und Gaming bis hin zum „Präsenzmedium“ Virtual Reality: Die Puzzleteile des Metaverse hat Sony zusammen.

Das Meeting ist als Videostream frei im Netz abrufbar.

Quellen: Reuters, Pushsquare

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