US-Abgeordnete befürchten, dass Amazons Gesichtsanalyse-KI “Rekognition” rassistische Vorurteile hat und die Freiheit der Bürger einschränkt.

Amazon bietet das KI-basierte Gesichtserkennungssystem US-Behörden wie der Polizei an. Es kann zum Beispiel vermisste Kinder oder Ladendiebe aufspüren. Die Kosten sollen bei nur rund zwölf US-Dollar pro Monat liegen.

US-Abgeordnete befürchten, dass der flächendeckende Einsatz von Gesichtserkennung – ähnlich wie in China – zu einem Überwachungsstaat führen könnte.

Zudem gehen sie von rassistischen Vorurteilen im Datensatz aus, mit dem Rekognition trainiert wurde. Er enthält circa 25.000 Bilder von US-Bürgern aus dem ganzen Land – das ist für KI-Verhältnisse eher wenig Trainingsmaterial.

“Wir haben ernste Bedenken, dass das Produkt erhebliche Genauigkeitsprobleme hat, eine unverhältnismäßige Bürde für Menschen mit dunkler Hautfarbe ist und US-Bürger davon abhalten könnte, in der Öffentlichkeit frei zu agieren wie im Gesetz vorgesehen”, schreiben die Abgeordneten in einem offenen Brief.

Sie fordern detaillierte Auskunft zu möglichen Vorurteilen der KI-Software über Herkunft, Geschlecht, Alter und Ethnie sowie zu Siche…

MIXED.de XR-Podcast - jetzt reinhören

Aktuell: Erdanker, Deepfake-Videokonferenzen und Quest-2-Grafik | Alle Folgen



Hinweis: Links auf Online-Shops in Artikeln können sogenannte Affiliate-Links sein. Wenn ihr über diesen Link einkauft, erhält MIXED.de vom Anbieter eine Provision. Für euch verändert sich der Preis nicht.