Rekognition: US-Abgeordnete gehen gegen Amazon-Gesichtsanalyse vor

Rekognition: US-Abgeordnete gehen gegen Amazon-Gesichtsanalyse vor

US-Abgeordnete befürchten, dass Amazons Gesichtsanalyse-KI "Rekognition" rassistische Vorurteile hat und die Freiheit der Bürger einschränkt.

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Amazon bietet das KI-basierte Gesichtserkennungssystem US-Behörden wie der Polizei an. Es kann zum Beispiel vermisste Kinder oder Ladendiebe aufspüren. Die Kosten sollen bei nur rund zwölf US-Dollar pro Monat liegen.

US-Abgeordnete befürchten, dass der flächendeckende Einsatz von Gesichtserkennung - ähnlich wie in China - zu einem Überwachungsstaat führen könnte.

Allerdings soll die Aclu für den Test einen Genauigkeitswert von nur 80 Prozent angewandt haben - das reicht laut Amazon für Objekte, für Menschen empfiehlt der Konzern einen Genauigkeitswert von 95 Prozent.

Interne Proteste ändern Amazons Kurs nicht

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Amazon protestierten gegen den Verkauf von Rekognition an US-Behörden. Mit Verweis auf positive Anwendungsszenarien - unter anderem seien vermisste Kinder gefunden und Menschenhandel sei verhindert worden - wiegelte Amazon die internen Beschwerden Anfang November ab.

Die Nutzungsbedingungen der Software untersagten außerdem einen Einsatz, der gegen die Menschenrechte verstößt.

Titelbild: Thierry Ehrmann bei Flickr. Lizenziert nach CC BY 2.0.

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