Ready Player Me vereinfacht die Generierung persönlicher VR-Avatare: aus einem Selfie wird binnen Sekunden euer virtuelles Alter Ego. Nun unterstützt das Tool die führende Mixed-Reality-Videoplattform LIV und VRChat soll demnächst folgen.

Ready Player Me wurde vom Start-up Wolf3D entwickelt. Auf dem Höhepunkt des VR-Hypes entwickelten die Esten Automaten für 3D-Avatargenerierung. Nutzer konnten sich in eine eiförmige Kabine setzen, um ihr Gesicht in 3D scannen zu lassen. Eine Software erstellte anschließend einen Avatar, der in VR-Spiele geladen werden kann.

Nachdem Virtual Reality in der Nische versunken war, bemühte sich das Start-up um eine Vereinfachung der Technik. Mit Ready Player Me reicht es, ein Selfie hochzuladen. Algorithmen errechnen daraus ein 3D-Modell des Gesichts. Der Avatargenerator unterstützt auch Monitorspiele: Wer den Generator nutzt, kann das 3D-Modell des Avatars einfach herunterladen.

Einfache Avatarerstellung mit Ready Player Me

Nun hat sich das Unternehmen mit LIV zusammengetan. LIV ist eine kostenlose Plattform, die das Aufnehmen und Streamen von Mixed-Reality-Videos erleichtert. Einige der offiziellen Oculus Quest-Trailer wurden mit Hilfe der Software gedreht.

LIV unterstützt seit Version 1.0 digitale Avatare, womit die Einrichtung entscheidend leichter fällt: Nutzer brauchen keinen Greenscreen und externe Kamera mehr und treten statt in echt als virtuelles Alter Ego in VR-Spielen auf. Mit Version 2.0 kam die Möglichkeit des Live-Streamings auf Plattformen wie Twitch hinzu.

Die Kooperation zwischen Wolf3D und…

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