Quest 2: Meta bringt Mixed-Reality-Web und Passwort-Manager

Quest 2: Meta bringt Mixed-Reality-Web und Passwort-Manager

Das Internet ist ein wichtiger Baustein des Metaverse. Im Rahmen der Connect 2022 kündigte Meta tolle Neuerungen in diesem Bereich an.

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In einer Developer Session gab Meta ein Update zur Web-Plattform der Meta Quest. Dazu zählt Meta:

  • den Meta Quest Browser,
  • sogenannte Progressive Web Apps (PWAs) und
  • WebXR.

Dieser Artikel fasst die Ankündigungen in diesen drei Bereichen zusammen.

Meta Quest Pro: Browser nutzen in VR-Apps

Für Meta Quest Pro kündigte Meta ein neues, nützliches Browser-Feature an. Nutzer:innen des Premium-Headsets können, während sie sich in einer VR-App befinden, den Meta Quest Browser öffnen und in einer Overlay-Ansicht nutzen. Zum Beispiel, um etwas im Netz nachzusehen.

Mit Meta Quest 1 & 2 geht das nicht: Hierfür muss man zuerst die geöffnete VR-App beenden und in den Meta Quest Browser wechseln.

Wie das Webbrowsing in VR mit Meta Quest Pro ausschaut, seht ihr in folgendem Videoausschnitt der Developer Session.

Möglich machen dieses Feature die 12 GB Arbeitsspeicher der Meta Quest Pro (Meta Quest 2 hat lediglich 6 Gigabyte).

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Eine Einschränkung hat die Funktion: Es ist nicht möglich, eine VR-App und den Meta Quest Browser gleichzeitig zu nutzen, etwa um ein Youtube-Video zu schauen, während man spielt. Wechselt man zurück in die VR-App, wird der Meta Quest Browser minimiert.

Meta Quest Browser bekommt Passwort-Manager

Das Overlay-Feature funktioniert auch mit PWAs. Progressive Web Apps sind Webvarianten von Desktop- oder Smartphone-Apps, die im Browser laufen.

Meta Quest 2 unterstützt seit Firmware-Update 34 PWAs und kann bis zu drei solcher 2D-Web-Apps gleichzeitig mit Multitasking-Unterstützung darstellen. Meta fördert PWAs, weil sie eine Brücke zum 2D-App-Ökosystem schlagen und das Arbeiten in VR erleichtern.

Zu den bislang im Meta Quest Store veröffentlichten PWAs gehören Facebook, Instagram, Spike, Smartsheet und Monday. In der Developer-Session kündigte Meta neue PWAs an, darunter Dropbox, Adobe Acrobat, Coursera und Peacock.

Meta stellte außerdem Unterstützung für ein Tool namens PWABuilder in Aussicht, das die Entwicklung von PWAs erleichtert und dafür sorgen soll, dass mehr 2D-Apps ihren Weg in den Meta Quest Store finden.

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Ebenfalls als PWA erscheinen wird der Password-Manager LastPass. Anfang 2023, so verspricht der Entwickler, wird das Tool nativ in den Meta Quest Browser integriert. Das mühsame Suchen und Eintippen von Passwörtern in VR dürfte damit der Vergangenheit angehören.

Unterstützung für Mixed-Reality-Web

Gegen Ende der Developer Session kommt Meta auf Neuerungen im Bereich WebXR zu sprechen. Der Standard ermöglicht, einfache VR- und AR-Apps ohne Umwege direkt aus dem Webbrowser heraus zu starten – ohne vorherige App-Installation und nur via URL.

Der Meta Quest Browser unterstützt seit längerem WebXR. Neu ist Metas Ankündigung, dass der Browser Mixed Reality unterstützen wird.

Meta hat hierfür Features der Presence Platform (ein Sammelbegriff für Metas Mixed-Reality-Schnittstellen) in den Meta Quest Browser integriert. Dazu gehören Passthrough, Flächenerkennung und räumliche Verankerung digitaler Objekte.

Das heißt, dass Entwickelnde WebXR-basierte Mixed-Reality-Apps für den Meta Quest Browser entwickeln können. Das Mixed-Reality-Feature gilt für Meta Quest Pro und Meta Quest 2.

Um das Potenzial der Technologie aufzuzeigen, arbeitete Meta mit Phoria Studio zusammen und entwickelte die Mixed-Reality-Techdemo Spatial Fusion. Schaut obigen Videoausschnitt, falls ihr euch ein Bild von der webbasierten Mixed-Reality-App machen wollt. Spatial Fusion soll demnächst im Meta Quest Browser erscheinen

Meta entwickelt WebXR-Showcase

Ganz am Ende des Vortrags kommt Meta auf Project Flowerbed zu sprechen. Das ist der Name einer von Meta entwickelten WebXR-App, die Entwickelnden zeigen soll, was mit WebXR alles möglich ist und wie man hochwertige WebXR-Apps kreiert.

Eine Preview-Version ist bereits im Internet erhältlich und die Vollversion in Kürze erscheinen. Meta will den Code noch in diesem Jahr in einer Open-Source-Version veröffentlichen, damit Entwickelnde daraus lernen können.

Die folgende Developer Session mit dem Titel „Build Great WebXR Experiences“ zeigt einen Trailer von Project Flowerbed und geht im Detail auf die Lehren ein, die Meta aus der Entwicklung zog.

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