Das tschechische Unternehmen Vrgineers will auf der CES 2019 im Januar eine überarbeitete Version der Profibrille XTAL zeigen. Die größte Verbesserung ist eine proprietäre Linsentechnologie für ein weiteres Sichtfeld.

Im Sommer kündigte Vrgineers die Profibrille XTAL an, ausgerüstet mit zwei OLED-Displays mit 2.560 mal 1.440 Bildpunkten und einem 170-Grad-Sichtfeld. Gegenüber den eigenen Vorgängerbrillen konnten neben dem Display auch Größe und Gewicht verbessert werden. Mit rund 770 Gramm ist das Gerät trotzdem noch ein ordentlicher Brocken. XTAL hat außerdem das neueste Leap-Motion-Fingertrackingmodul im Gehäuse verbaut.

Für die CES 2019 stellen die Tscheschen jetzt schon die nächste Revision der VR-Brille in Aussicht: Sie soll sich durch neue, eigens entwickelte Linsen auszeichnen, die das diagonale Sichtfeld von 170 auf 180 Grad steigern und gleichzeitig Verzerreffekte “deutlich reduzieren”.

“Für unsere Kunden sind das wichtige Punkte. Wenn sie zum Beispiel ein neues Auto in VR gestalten, dann sehen sie mehr Auto auf einen Blick und haben einen realistischeren Eindruck”, sagt Marek Polcak, Mitgründer und Geschäftsführer von Vrgineers.

Die Linsen kommen ohne Fresnel-Schliff aus und folglich ohne die typischen Fresnel-Rillen. Der Hersteller verspricht das bislang “klarste und immersivste” VR-Erlebnis.

Blick auf die neuen Linsen. Bild: VRgineers

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