Die VR-App “You Are Here” lässt euch gewaltige Räume durchqueren: von der Molekularebene bis zum Rande des beobachtbaren Universums.

Die Anwendung ist von Powers of Ten (siehe Video unten) inspiriert. Der Kurzfilm aus den 70ern stellt den Mikro- und Makrokosmos anhand von 40 Größenordnungen dar, zwischen denen jeweils eine Zehnerpotenz liegt.

You Are Here tut das Gleiche, nur in der Virtual Reality und in 3D: Mit der VR-Brille ist man gänzlich von den kosmischen Strukturen umgeben und bewegt sich durch den Raum, statt auf einen 2D-Ausschnitt auf einem Monitor zu schauen. Ein realer Meter entspricht dann beispielsweise einer Entfernung, die das Licht in einem Jahr zurücklegt. In der VR-Simulation, versteht sich.

Wissenschaftlich genau

Die Präsentation ist wissenschaftlich und recht trocken: You Are Here verzichtet auf aufwendige Animationen und grafische Effekte. Wer eine visuell eindrückliche Reise ins Universum erwartet, sollte sich lieber VR-Apps wie Overview und Spheres anschauen (siehe weiterführende Links unten).

Die Stärke von You Are Here ist die wissenschaftliche Akkuratesse, denn als Grundlage dienten zwei bekannte Datenbanken: Die HYG-Datenbasis, die die Position, Größe und Farbe von 119.615 Sternen beschreibt und die Sloan Digital Sky Survey, eine dreidimensionale Karte des Universums, die 755,649 Galaxien umfasst.

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Der MIXED.de XR-Podcast #179

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