Playstation VR: Vive-Apps könnten bald für PSVR erscheinen

Playstation VR: Vive-Apps könnten bald für PSVR erscheinen

HTC denkt darüber nach, Apps für HTC Vive auch für Playstation VR zu veröffentlichen. Eine VR-Depression befürchtet das Unternehmen nicht.

Nachdem HTC im September einen großen Teil des eigenen Smartphone-Geschäfts an Google verkauft hat, gewinnt die Virtual-Reality-Sparte des Unternehmens für zukünftige Geschäfte weiter an Bedeutung. Unmittelbar nach der Bekanntgabe des Google-Deals verkündete Vives China-Präsident Alvin Wang Graylin bei Twitter, dass HTC jetzt noch mehr auf das VR- und AR-Ökosystem fokussiert sei.

Ein Bestandteil der zukünftigen Strategie könnte sein, dass Vive-Software außerhalb der bisherigen Vertriebsplattformen Steam und Viveport verkauft wird. In einem Interview spricht Vive-Manager Joel Breton, der die Entwicklung von Vive-Inhalten übersieht, offen über die Möglichkeit, Apps und Spiele für Sonys Playstation VR zu veröffentlichen. Das ergibt Sinn, immerhin ist Sonys VR-Brille kein direkter Konkurrent und spricht einen anderen Markt an.

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Auf der Suche nach neuen Einnahmequellen

„Wir wollen ein tragfähiges Geschäftsmodell für VR erreichen“, sagt Breton. „Exklusive Software ist in der aktuellen Situation kein guter Plan.“

Laut Breton hat HTC derzeit 30 VR-Titel in verschiedenen Kategorien in Entwicklung. Bisher veröffentlichten die Vive Studios 15 VR-Apps. HTC Vive ist außerdem die einzige offiziell von Apple unterstützte VR-Brille.

Weder Breton noch sein Manager-Kollege Dan O’Brien sehen die Virtual-Reality-Branche auf eine Krise zusteuern, trotz eher bescheidener Verkaufszahlen.

„Ich sehe keine Depression, weil ich wahrgenommen habe, wie wir als Marke und als Unternehmen gewachsen sind“, sagt O’Brien. „Wir haben neue Produkte, neues Zubehör, tolle Inhalte von Partnern und unsere eigene Software. Ich habe ein gutes Gefühl, die VR-Branche ist gesund.“

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