Im Mai erscheint der erste VR-Ableger von Sonys langjähriger Spielereihe “Everybody’s Golf”. Ich konnte den Titel auf einer Sony-Presseveranstaltung ausprobieren.

Hinweis: Sony hat meine Reise nach New York samt Übernachtung bezahlt.

Ich bin kein großer Fan von Sportspielen, aber Everybody’s Golf VR hat mich positiv überrascht. Das Spiel beweist, dass Golf und Virtual Reality perfekt zueinander passen.

Everybody’s Golf VR ist das erste Spiel der Reihe, das man aus der Ego-Perspektive erlebt: Mittels Playstation VR schlüpft man in den Körper eines Golfspielers und findet sich auf einem ansehnlichen Golfplatz wieder. Meine Körpergröße konnte ich vor dem Spielstart eingeben.

Der Titel kann mit dem Gamepad gespielt werden, besonders immersiv wirkt Everybody’s Golf aber erst mit dem Move-Controller, mit dem man wie mit einem echten Schläger ausholt.

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Everybody’s Golf bietet interaktive Caddies. BILD: Clap Hanz

Visuelle Hilfen

Beim Ausführen des Golfschlags wechselt man per Knopfdruck zwischen zwei Schlagmodi. Im Übungsmodus kann man so oft wie man möchte ausholen und schlagen, ohne dass der Golfball getroffen wird und wegfliegt. Die PS-Kamera analysiert die Bewegungen und deutet die vollzogene Schlagrichtung und -stärke visuell an.

Wer möchte, kann sich zudem die perfekte Schlagstärke anzeigen lassen. Ein vor dem Spieler schwebendes 3D-Modell stellt den gesamten Golfplatz und zusätzliche Faktoren wie die Windrichtung dar.

Hat man die Schlagbewegung eingeübt, wechselt man in den Schlagmodus. Nun gibt es kein Zurück, denn der Schlag zählt. Kommt der Golfball zur Ruhe, wird man zur nächsten Schlagstelle teleportiert.

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Im Übungsmodus wird die Schlagrichtung und -stärke angezeigt. BILD: Clap Hanz

Drei Golfplätze, 54 Löcher

Mit Everybody’s Golf VR will der Entwickler Clap Hanz eine realistische, aber dennoch zugängliche Golfspielerfahrung bieten. Die Erfassung des PS-Move-Controllers soll so präzise sein, dass man mit genug Übung Kurvenbälle hinbekommt. Der Schwerpunkt liegt jedoch nicht auf der Simulation.

Das fertige Spiel erscheint mit drei für Virtual Reality gebauten Original-Golfplätzen: der erste, von mir ausprobierte Platz liegt inmitten einer Waldlandschaft, der zweite am Meer. Der dritte Golfplatz wurde noch nicht enthüllt.

Jeder Golfplatz hat 18 Löcher. Zusätzlich gibt es einen Trainingsplatz zum Üben. Die Entwickler versprechen außerdem interaktive Caddies. Davon war in meiner kurzen Demo jedoch nichts zu sehen.

Nach meinem Kurztest kann ich sagen, dass Everybody’s Golf den Reiz des Golfsports gut einfängt. Besonders gefallen hat mir die malerische Landschaftskulisse und dass ich den Schläger selbst führen dürfte, auch wenn dieser anders als in echt kein haptisches Effekt Feedback bietet. Wie präzise die Move-Controller Bewegungen erfassen und interpretieren, das muss ein ausführlicher Test zeigen. Denn daran hängt das ganze Spiel.

Ein Wermutstropfen ist, dass der Titel ohne Mehrspielermodus erscheint. Gemeinsam golfen, das wäre noch schöner.

Everybody’s Golf erscheint am 22. Mai exklusiv für Playstation VR und kann bereits im Playstation Store für 30 Euro vorbestellt werden. Vorbesteller erhalten Boni, wie zum Beispiel einen zusätzlichen Caddie und spezielle Landschaftsdesigns.

Titelbild: Clap Hanz

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