Playstation VR 2: Das Raum-Scanning könnte cool werden

Playstation VR 2: Das Raum-Scanning könnte cool werden

Die Playstation VR 2 könnte etwas bieten, das Meta Quest 2 schmerzlich vermissen lässt: eine automatische Einrichtung des Spielbereichs.

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Damit Konsumenten zur VR-Brille anstatt zum Smartphone, der TV-Fernbedienung oder Spielkonsole greifen, muss der Wechsel in die Virtual Reality so schnell und einfach wie möglich vonstattengehen.

Meta Quest 2 hat die größte Hürde beseitigt: Das VR-Headset bedarf keines Zuspielers, den man erst noch starten oder einrichten muss und ist dank Standby-Modus in wenigen Sekunden einsatzbereit. Zumindest in der Theorie.

In Wirklichkeit gibt es meistens noch einen Schritt zu gehen: Man muss den Spielbereich bestätigen oder erneut einzeichnen, was stets ein paar Sekunden kostet oder einen zwingt, von der Couch aufzustehen.

Die VR-Brille sollte sich den Raum merken, aber da sich die Anordnung der Möbel im Wohnzimmer häufig ändert, kann der Erkennungsalgorithmus versagen.

Umständlicher VR-Einstieg

Ich muss mich gefühlt jedes zweite Mal mit dem Guardian-System herumschlagen. Mag ich das mühsame Prozedere (aufstehen, den Boden berühren, Grenzen einzeichnen, bestätigen) nicht durchlaufen, nutze ich den stationären Modus. Aber auch dieser kann nerven wegen fehlender Flexibilität: Verändere ich meine Position im Raum leicht, erscheint ein blauer Kreis oder verschwindet die Spielwelt, sodass ich Guardian erneut einrichten muss.

Man sieht: Das Guardian-System hat noch viel Luft nach oben und ist derzeit eine unbefriedigende Lösung, die die VR-Nutzung unnötig verkompliziert.

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Playstation VR 2 könnte technologischen einen wichtigen Schritt nach vorn tun, indem das VR-Headset den Raum scannt und automatisch erkennt, wo man sich befindet: auf einem freien Spielbereich, auf der Couch oder einem Stuhl.

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Löst Sony das Problem mit Playstation VR 2?

Sony gab vor ein paar Wochen eine Vorschau auf kommende PSVR2-Features, darunter das Raum-Scanning. Wie es funktioniert und was es umfasst, wurde nicht im Detail erläutert. Aber Sony fügte ein Video bei, das das Feature in Aktion zeigt.

Zu sehen ist, wie die integrierten Kameras den Raum abscannen und ein grobes 3D-Modell der Umgebung erstellen. Der Spielbereich lässt sich anschließend mit den Sense-Controllern erweitern oder anpassen, heißt es im Playstation-Blog.

Die Meta Quest 2 hat ebenfalls ein einfaches 3D-Verständnis des Raums und umgebender Objekte, doch das reicht offenbar nicht für ein dauerhaftes und verlässliches Gedächtnis der Umgebung.

Die Moderatoren der Youtube-Sendung PSVR Without Parole wollen von ihren Quellen erfahren haben, dass die Playstation VR 2 sehr gut darin ist, den Spielbereich automatisch zu kartografieren. Die Hoffnung geht dahin, dass Sonys System besser funktioniert als Metas Guardian und Spieler:innen erlaubt, zwischen Couch, Stuhl und Spielfläche zu wechseln, ohne die Räumlichkeiten jedes Mal neu einzuzeichnen. Das wäre ein großes Plus für den Nutzungskomfort.

Ob dem tatsächlich so ist, bleibt abzuwarten. Sony hat hier einen grundsätzlichen Vorteil gegenüber Meta. Die Playstation VR 2 ist anders als Meta Quest 2 an eine externe Hardware, die PS5, gebunden. Der Ort der VR-Nutzung wird demnach meist der Gleiche bleiben, was die Erkennungsalgorithmen weniger stark fordern wird.

Quellen: PSVR without Parole