Update: 16. April 2020

Das Indie-Studio Arvore will Pixel Ripped 1995 am 23. April auf den Markt bringen. Der Titel erscheint für Quest, Rift, bei Steam und Viveport. Eine Playstation-VR-Version soll “sehr bald” folgen.

Außerdem gibt’s einen schicken neuen Trailer, der viele von euch wahrscheinlich auf einen kleinen Nostalegrip in die eigene Kindheit schickt.

Ursprünglicher Artikel vom 29. November 2019:

SNES, Fieps-Röhre, Videothek: Pixel Ripped 1995 ist VR-Retro pur

Eine Superkraft der Virtual Reality ist die Zeitreise. Das VR-Spiel “Pixel Ripped 1995” macht sie sich zunutze.

Springen, schießen, von links nach rechts laufen – Videospiele waren mal so einfach. Wenn da nicht Mutti gewesen wäre, die euch lieber im Bett sehen würde als vor dem Monitor. In “Pixel Ripped 1995” müssen Spieler daher nicht nur Mini-Games in Retro-Optik bezwingen. Sie sollen auch dafür sorgen, dass Mutti nicht den Stromstecker zieht und die Konsole weiterläuft. Wenn das keine Erinnerungen weckt?

Während man im Vorgängerspiel Pixel Ripped 1989 (Test) noch heimlich mit dem Gameboy unter der Schulbank daddeln durfte, gibt’s in Pixel Ripped 1995 90er-Jahre-Gaming pur: In 16- und 32-Bit mit den ersten ruckeligen Schritten in 3D kann man das Videospielgefühl seiner Kindheit nachempfinden – inklusive der Anspielstation in der Videothek oder den Ausflug in die Spielhalle.

"Noch fünf Minuten bitte." Bild: Arvore Immersive Experiences

“Noch fünf Minuten bitte.” Bild: Arvore Immersive Experiences

Ein Spiel übers Spielen

Pixel Ripped 1995 ist daher mehr als ein Videospiel in Retro-Optik. Es ist ein Spiel darüber, wie es war, als Kind in den 90er-Jahren Videospiele zu spielen. Die Entwickler triggern so geschickt die Nostalgie der aktuellen VR-Zielgruppe, die zu einem guten Teil aus Männern bestehen dürfte, die in den 80ern geboren und in den 90ern groß geworden sind. Die 80er-Jahr-Version des Spiels kam jedenfalls sehr gut an.

Erscheinen wird Pixel Ripped 1995 im Frühjahr 2020 für HTC Vive (Pro), Oculus Rift (S), Oculus Quest, Valve Index und Windows MR. Da das Spiel keine Originallizenzen von Nintendo und Co. hat, gibt’s auch keinen Original-Mario und keine Original-Lara. Auch die digitale Hardware ist den 90er-Konsolen nur nachempfunden.

Wer Wert legt auf eine akkuratere Vergangenheitssimulation, und keinen auf das Meta-Spiel drumherum, der ist vielleicht mit den Retro-VR-Emulatoren von Sega oder EmuVR besser bedient. Auch hier gibt’s den vollen Nostalgie-Trip ins Gaming-Kinderzimmer.

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