Im Fahrwasser von HTCs autarkem VR-Gerät Vive Focus unternimmt der chinesische Hersteller Pico Interactive den nächsten Anlauf, eine VR-Brille am Markt zu platzieren.

Pico Neo gehört wie der Vorgänger Pico Goblin (Testbericht) zur Gattung der autarken Virtual-Reality-Brillen. Im Gehäuse der Brille ist unter anderem ein Snapdragon 835 verbaut, so wie bei Vive Focus. Bei Goblin war es noch ein Snapdragon 820.

Das Prozessor-Upgrade ist nur eine von vielen Verbesserungen. Die wichtigste: Pico Neo hat ein vollwertiges optisches Trackingsystem integriert, mit dem sich der Nutzer frei durch den virtuellen Raum bewegen kann, anstatt nur den Kopf zu drehen. Das Gerät verwendet wie Vive Focus eine Tracking-Vorlage von Qualcomm basierend auf zwei optischen Kameras an der Vorderseite.

Die laut der Webseite Engadget verbauten LC-Displays lösen mit 1440 x 1600 Bildpunkten bei 90 Hz auf, das Sichtfeld der Brille gibt Pico mit 101 Grad an. Die Akkulaufzeit soll bei rund drei Stunden liegen. Der Hersteller selbst gibt auf einer älteren Produktseite an, dass zwei OLED-Displays verbaut sind – diese Information ist veraltet.

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