Vor einem Monat enthüllte HTC die VR-Brille Vive Focus, ein autarkes Gerät mit räumlicher Bewegungserfassung. Der US-Techblog Engadget konnte das Gerät nach der offiziellen Vorstellung ausprobieren und berichtete von stark schwankender Trackingqualität. Bei einem zweiten Hands-on mit einer fortgeschritteneren Version hatte der Tester mehr Spaß.

Die neuesten Produktionsmuster seien von wesentlich höherer Qualität, schreibt Richard Lai von Engadget. Das Plastikgehäuse mache einen hochwertigeren Eindruck, der Bereich um die Nase lasse weniger Licht durch und die Kopfhalterung sei anpassbar und sorge für eine bessere Verteilung des Gewichts.

Lai testete die VR-Brille eine Stunde lang, ohne dass ihm dabei mulmig wurde. Vor einem Monat probierte der Redakteur ein älteres Modell aus, bei dem die Trackingqualität abhängig von der VR-App stark schwankte. Beim zweiten Test seien diese Probleme nicht mehr aufgetreten.

In einem Video ist zu sehen, wie Lai mit der VR-Brille im Gesicht Radschläge macht. Das Tracking konnte er damit nicht aus dem Tritt bringen und die VR-Brille verharrte stabil auf seinem Kopf. Ebenfalls positiv: Während die VR-Brille beim ersten Test noch überhitzte, passierte das beim zweiten Hands-on nicht mehr.

Noch kein Warnsystem implementiert

Insgesamt sei die Bewegungserfassung nicht ganz so präzise wie bei HTC Vive, “aber dennoch gut”. Die größte Sorge bereitet Lai die Orientierungslosigkeit unter der VR-Brille: Das Gerät habe keinen Warnmechanismus implementiert, der den Nutzer auf reale Wände oder Objekte hinweist. Laut HTC w…

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