Pico Neo 3 Pro (Eye): Release, Infos, Technik & mehr
Die Pico Neo 3 Pro und Pico Neo 3 Pro Eye wurden offiziell angekündigt. Die VR-Brillen sind autark, bieten sechs Freiheitsgrade für Kopf und Hände und richten sich an westliche Unternehmen.
In den Geräten arbeiten der schnelle Snapdragon XR2-Chip und vier Kameras fürs Raum- und Controllertracking. Im Gehäuse ist ein 5,5 Zoll großes TFT-Display mit einer Auflösung von 3.664 mal 1.920 Bildpunkten verbaut, das eine Pixeldichte von 773 PPI und eine Bildwiederholrate von bis zu 90 Hz bietet.
Die Controller wurden neu designt und werden optisch getrackt statt mithilfe von Magnetfeldern. Da die VR-Brillen über vier statt zwei Frontkameras verfügen, konnte auch das Schutzsystem gegenüber der letzten Generation verbessert werden, das jetzt robuster, flexibler und offener programmiert ist.
___STEADY_PAYWALL___In Sachen Ergonomie setzt Pico auf das Design der Vorgänger, das dank dem rückseitigen Akku für eine ausgewogene Gewichtsverteilung sorgt. Das austauschbare und sterilisierbare 3D-PU-Gesichtspolster mit Anti-Fouling-Beschichtung lässt sich problemlos reinigen.
Endkundenversion nur in China erhältlich
Die Pico Neo 3 Pro Eye hat im Gegensatz zum Standardmodell Eye-Tracking-Technologie von Tobii integriert, so wie schon die Vorgängerbrille Pico Neo 2 Eye.
Beide Geräte lassen sich mit einem Displayport-Kabel an den PC anschließen, um PC-VR-Inhalte mit 4K-Auflösung und 90 Hertz Bildwiederholrate in die VR-Brille zu streamen. Hierbei kommt ein PC-VR-Streaming-Assistent zum Einsatz, der in Nvidias Direct Mode arbeitet und damit ein latenzarmes Streaming ermöglicht. Für drahtloses Streaming via Wifi- oder 5G-Netzwerk unterstützen die Geräte Nvidias Cloud-Lösung Cloud XR.
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Pico-Kunden in Europa und Nordamerika können die Geräte ab sofort auf der offiziellen Internetseite vorbestellen. Die Pico Neo 3 Pro kostet 699 US-Dollar, die Neo 3 Pro Eye 899 US-Dollar. Ausgeliefert werden sie im 3. Quartal 2021.
Ausschließlich in China wird ab dem 10. Mai die Endverbraucherversion Pico Neo 3 (ohne "Pro") für umgerechnet 420 US-Dollar verkauft.
Titelbild: Pico
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