Manova: Preis und Marktstart der autarken VR-Brille bekannt

Manova: Preis und Marktstart der autarken VR-Brille bekannt

Der ehemalige HTC-Chef Peter Chou will es wissen und bringt dieses Jahr eine VR-Brille samt Metaverse auf den Markt. Nun weiß man, wann das Gerät nach Deutschland kommt und wie viel es kosten wird.

Die Manova-Brille ist komplett autark und dem Datenblatt zufolge leistungsfähiger und leichter als vergleichbare Geräte wie Oculus Quest und Vive Focus Plus. Gesteuert wird sie hauptsächlich per optischem Handtracking, ein einfacher Controller für VR-Spiele liegt bei.

Mit der VR-Brille erhalten Nutzer Zugriff auf Manova World, eine virtuelle Welt, die auf soziale Interaktion ausgelegt ist. Sie bietet eine virtuelle Wohnung sowie öffentliche Plätze, auf denen sich Nutzer treffen, Filme schauen, meditieren, Sport treiben oder tanzen können.

___STEADY_PAYWALL___
XRSpace Manova 2

So soll Manova World aussehen. Tests, die diese Grafikqualität bestätigen, gibt es noch keine. | Bild: XRSpace

Die Deutsche Telekom ist offizieller Partner

Hierzulande wird die VR-Brille von der Deutschen Telekom vertrieben, wie Computerbase berichtet. Sie soll im vierten Quartal, wahrscheinlich Ende Oktober 2020 auf den Markt kommen (Update: Die VR-Brille befindet sich noch in der Beta und wird nicht vor Ende 2021 erscheinen) und 649 Euro kosten. Chous Start-up XRSpace erwartet allerdings Subventionen seitens des Netzbetreibers, sodass der Preis niedriger ausfallen könnte.

Der Zutritt zur Social-VR-Welt soll zu Beginn gratis sein, später seien Pakete mit unterschiedlich vielen Spaces geplant, heißt es. Ein Basispaket könne monatlich fünf bis sechs Euro kosten, das Premiumpaket 12 bis 13 Euro, entschieden sei aber noch nichts. Die Deutsche Telekom wird innerhalb der Manova World eigene Flächen mit Zugriff auf MagentaTV unterhalten.

Manova_Oculus_Quest_Vive_Focus_Plus_Vergleich

Die technischen Spezifikationen übertreffen die der Konkurrenz.  | Bild: XRSpace

5G wird vertagt

Die Partner wollen abseits des Geräteverkaufs und des Social-VR-Abos über virtuelle Güter Geld verdienen. Die Rede ist von Grundstücksvermietung, Tickets zu Events und kosmetischen Gegenständen. Die Avatare sollen vergleichsweise real aussehen und gegen echtes Geld Kleidung bekannter Ketten und Marken kaufen können.

Die im Herbst erscheinende VR-Brille wird, anders als auf der offiziellen Internetseite angegeben, noch keine 5G-Konnektivität bieten, da Qualcomms erstes 5G-Modem mindestens den Snapdragon 855 voraussetzt.

Über Manova und Social-VR unterhielten wir uns in der MIXED.de-Podcast Folge #198 ab circa 15:30.

Quelle: Computerbase, Titelbild: XRSpace

Weiterlesen über Social-VR: