Phasmophobia: VR-Update bringt Immersionsschub

Phasmophobia: VR-Update bringt Immersionsschub

Phasmophobia-Entwickler Kinetic Games überarbeitet derzeit die wichtigsten Bewegungen für VR-Spieler.

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Manche Dinge am kooperativen PC-Horrorspiel Phasmophobia wirken eher unfreiwillig gruselig, weil die Steuerung primär für die Geisterjagd vor dem Monitor konzipiert wurde. Ein typisches Beispiel sind VR-Mitspielende, die in seltsam gekrümmter Haltung über den Boden watscheln. Bisher können sie im Steam-Titel nicht per Knopfdruck in die Hocke gehen oder wieder aufstehen.

Mittlerweile ist endlich Abhilfe in Arbeit: Entwickler Kinetic Games überarbeitet derzeit viele Bewegungsmechaniken des Early-Access-Spiels in Virtual Reality. Auf Twitter erläuterte das Studio, dass das kommende Update einen optionalen Sitz-Modus sowie eine virtuelle Hocke auf Knopfdruck mit sich bringt. Ihr müsst also nicht mehr im Stehen spielen und euch gegebenenfalls körperlich zu den Kerzen eines Pentagramms hinunterbücken.

Verbessertes Hantieren in Phasmophobia

Zusätzlich wird die Bedienung von Lichtschaltern, Handposen und das Verstauen von Gegenständen verbessert. Objekte könnt ihr künftig praktischer am Hüftgurt platzieren.

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Falls ihr euch in der Vergangenheit über das etwas fummelige Aufheben geärgert habt, dürftet ihr euch über eine weitere Neuerung freuen: Mit der überarbeiteten „Grab Selection UI“ könnt ihr offenbar den Auswahlmarker genauer platzieren. Liegen etwa mehrere Taschenlampen aufgereiht in einem Regal, bewegt ihr die Greifmarkierung mit der geöffneten Hand gezielt zu genau jener Funzel, die ihr aufheben wollt.

Ein Datum fürs Update steht noch nicht fest, laut Trello-Aufgabenplan zu Phasmophobia befindet es sich aber bereits in der Testphase.

Vorerst kein kompletter Körper bei SteamVR

Wünschen nach einem komplett sichtbaren Körper erteilte der Hersteller vorerst eine Absage: Als sich ein Twitter-Nutzer enttäuscht darüber äußerte, dass VR-Spielende auch nach dem Patch nur schwebende Hände sehen, antwortete der Lead-Artist „@_cjdxn“: „Wir werden versuchen, ein komplettes KI-Rig in der First-Person-Sicht umzusetzen, wenn wir die Spieler:innen-Modelle aktualisieren“. Vorerst würde das aber viel zu viel Arbeit bedeuten, so der Lead-Artist auf Twitter.

Das Horrorspiel mit SteamVR-Unterstützung erzeugte bereits zum Early-Access-Start im September 2020 einen kleinen Hype um seine kooperative Geistersuche mit gruseliger Atmosphäre. Bis zu vier PC-Spielende erkunden pro Runde gemeinsam ein verfluchtes Haus. Dort setzen sie allerlei Gadgets und Überwachungskameras ein, um paranormale Wesen aufzuspüren und schließlich die Geisterjäger zu rufen. Dank Crossplay-Unterstützung spielt es keine Rolle, wie viele Teilnehmende vor dem Monitor oder mit der VR-Brille mitmachen.

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Quellen: Offizieller Twitter-Auftritt, Steam