Update vom 18. Mai 2019:

Tyriel Wood hat ein weiteres Video veröffentlicht. Dieses Mal wird Oculus Rift S mit Vive Pro und Samsung Odyssey+ verglichen:

Ursprünglicher Artikel vom 15. Mai 2019:

Der Youtuber Tyriel Wood vergleicht in einem Video die Displays der Oculus Rift S mit der einer Original-Rift und HTC Vive mit Gear-VR-Linsen.

Wood filmte mit einer 4K-Kamera durch die Linsen der VR-Brillen. Den direkten Blick durch die Linsen kann diese Methode nicht ersetzen, deshalb ist das Video mit Vorsicht zu genießen. Verglichen wurde am Beispiel der SteamVR- und Oculus-Umgebung, Elite Dangerous, Assetto Corsa und einer virtuellen Sehprobentafel.

Auf dem Papier hat Oculus Rift S nur eine gering höhere Auflösung als die Original-Rift und HTC Vive: Das Rift-S-Display löst mit 1.280 mal 1.440 Bildpunkten auf, die drei Jahren alten VR-Brillen stattdessen mit 1.080 mal 1.200 Bildpunkten.

Oculus Rift S setzt jedoch auf ein LC-Display mit voller RGB-Matrix statt auf ein OLED-Display mit Pentile-Struktur. Das sollte in einem klareren, wenn auch weniger kontrastreichen Bild resultieren, da OLED-Displays in der Regel bessere Schwarzwerte erreichen.

Schaut man sich das Vergleichsvideo an, so scheint Oculus Rift in Sachen Schwarzwert nicht unbedingt das Nachsehen zu haben. Die Schrift des Raumschiffdisplays wirkt ohnehin konturierter und lesbarer als bei der Original-Rift und HTC Vive.

In Elite: Dangerous hat Oculus Rift eindeutig die Nase vorn. BILD: Tyriel Wood (Youtube-Screenshot)

Auch in Sachen Farbwiedergabe überrascht das Rift-S-Display. Die Farben wirken ähnlich kräftig wie bei Oculus Rift und HTC Vive trotz OLED-Vorteil. Allerdings glänzte das OLED-Display der Original-Rift nicht mit tollen Kontrasten.

Oculus Rift S stellt trotz LC-Display schönere Farben dar. BILD: Tyriel Wood (Youtube-Screenshot)

Die etwas höhere Auflösung und volle RGB-Matrix des Rift-S-Displays resultieren in einem schärferen Bild, wie an folgendem Beispiel, insbesondere in den mittleren Zeilen, gut zu erkennen ist:

In Sachen Schärfe schlägt Rift S die älteren VR-Brillen. BILD: Tyriel Wood (Youtube-Screenshot)

Dass sich Oculus Rift S displaytechnisch besser schlägt als die drei Jahren alten VR-Brillen ist keine große Überraschung. Interessant dürfte der Vergleich zwischen Oculus Rift S und Vive Pro oder den Highend-Modellen von Pimax werden. Wood stellt einen derartigen Videovergleich in Aussicht. Ein früheres Video zeigt Unterschiede zwischen der Pimax 5K+, Vive Pro und Samsung Odyssey+ (siehe zweites Video unten).

Titelbild: Tyriel Wood (Youtube-Screenshot)


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