Das jüngste Update der Rift-Betriebssoftware enthält Einzelheiten zum Guardian-Setup der Oculus Rift S. Facebooks neue VR-Brille setzt auf Inside-Out-Tracking mittels integrierter Kameras statt auf externe Sensoren wie die Original-Rift. Das hat Vorteile bei der Einrichtung des virtuellen Schutzkäfigs.

Der größte Vorzug des neuen Setups: Man kann den Spielbereich komplett in der Virtual Reality einrichten. Mit der Original-Rift zeichnet man die Grenzen der Spielfläche ohne VR-Brille ein, indem man im Zimmer umhergeht und die Triggertaste des Touch-Controllers drückt – und dabei zugleich auf den Monitor oder Fernseher schaut.

Mit Oculus Rift S streamen die integrierten Kameras eine Schwarzweiß-Ansicht der Außenwelt in die VR-Brille, sodass man die reale Umgebung erkennt. Nun kann man mit den Touch-Controllern im Augmented-Reality-Stil  die Grenzen des Schutzkäfigs innerhalb des physischen Raums einzeichnen. Das folgende Gif zeigt das Grundkonzept:

GIF Guardian_Insight_1

Möchte man die Grenzen erweitern, zieht man einfach eine äußere Linie. Der Spielbereich wird anschließend automatisch vergrößert.

GIF Guardian_Insight_2

Die Fußbodenhöhe wird ebenfalls anders bestimmt. Mit der Original-Rift wurde sie aus der eingegebenen Körpergröße und der räumlichen Position der VR-Brille hergeleitet. Mit Oculus Rift S funktioniert dies einfacher und präziser: Man führt den Touch-Controller zum Fußboden und schon weiß die VR-Brille, auf welcher Höhe er sich befindet.

GIF Guardian_Insight_3

Ebenfalls neu: Wenn man beim Spielen an den Grenzbereich tritt, erscheint die Außenwelt in der Passthrough-Ansicht und man erkennt die reale Wand oder den Tisch, der im Weg steht. Bei der Original-Rift wird nur ein digitales Gitternetz angezeigt und man nimmt die reale Umgebung nicht wahr.

Die autarke VR-Brille Oculus Quest dürfte ein sehr ähnliches Guardian-Setup nutzen, denn sie nutzt das gleiche Inside-Out-Tracking.

Nach der Einrichtung des Schutzkäfigs sehen Rift-Nutzer ein neues Touch-Tutorial (siehe Video unten). Am Ende schiebt man ein Spielmodul in eine Konsole, worauf nach wie vor die unterhaltsame Touch-Einführung First Contact folgt.

Titelbild: Oculus, Via: UploadVR

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